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<p> Klebstoff und mehr. Informationen rund um den Klebstoff! Wir hoffen, Ihnen mit diesen Seiten eine Menge Informationen geben zu können. Nutzen Sie die Möglichkeiten, Informationsmaterialien über das Internet abzurufen oder anzufordern. Der Industrieverband Klebstoffe versteht sich als fach- und sachkundige Interessenvertretung der Klebstoffindustrie in Deutschland. Technische Fragestellungen sowie Umwelt-, Verbraucher- und Arbeitsschutz besitzen einen hohen Stellenwert in der Klebstoffindustrie. Dies dokumentiert der Verband gegenüber Öffentlichkeit, Behörden, Verbrauchern und wissenschaftlichen Institutionen. Der Industrieverband Klebstoffe ist nicht nur nach außen, sondern auch innerhalb der eigenen Branche aktiv, etwa um Produktnormen, Qualitäts- und Umweltstandards oder auch Arbeitssicherheitsrichtlinien zu beschließen und durchzusetzen. Dazu nutzt der Verband seine kaufmännisch und technisch orientierten Steuerungsgremien, die an bestimmten Themenkomplexen und Kundenbranchen ausgerichtet sind. Über die Geschäftsstelle können gezielt Sachkompetenz und Marktinformation angefordert werden. Der Industrieverband Klebstoffe trägt aktiv zur Markttransparenz bei. Mit eigenen Seminaren unterstützt und fördert der Verband Qualitätsbewusstsein als Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Industrieverbandes stellen die Koordinierung, Vor- und Nachbereitung der aus den verschiedenen Gremiensitzungen resultierenden vielfältigen Aufgaben sicher. Die Geschäftsführung versteht sich als fach- und sachkompetenter Partner der Klebstoffindustrie, die sie auch eigenständig gegenüber nationalen und europäischen Behörden, anderen Verbänden, Instituten und der Öffentlichkeit repräsentiert. In dieser Funktion vertritt die Geschäftsführung die Klebstoffindustrie als voll stimmberechtigtes Mitglied in Beiräten verschiedener wichtiger Messen, im VCI-Beratergremium zur Enquete-Kommission des deutschen Bundestages, in Lenkungsausschüssen verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen sowie in Arbeitsgremien verschiedener Bundesministerien. Als Mitglied des Vorstandes der Fachsektion "Klebtechnik" unter dem Dach der DECHEMA begleitet die Geschäftsführung die Koordinierung öffentlich geförderter wissenschaftlicher Forschungsprojekte im Bereich Klebstoffe. Durch zahlreiche Publikationen, in Gesprächen mit fachinteressierten Kreisen sowie durch Fachvorträge kann die Geschäftsführung die Klebstoffindustrie, ihr Leistungsspektrum sowie das vorbildliche arbeits-, umwelt- und verbraucherschutz-orientierte Bewusstsein seiner Mitglieder und das zukunftsorientierte Innovationspotential der Klebstoffindustrie präsentieren und verdeutlichen. German Adhesives Association - Industrieverband Klebstoffe e.V. (IVK) The IVK represents the German adhesives industry with its 112 members of adhesives manufacturers, producers of self-adhesive tapes and raw material producers. The range of main issues spreads from the application fields (wood, construction, paper and packaging, shoes, electronics, medicine etc.) to legislation aspects (Transport of Dangerous Goods, Packaging Directive, Chemicals Policy etc.). Thus the Association represents the adhesives industry on various advisory boards of important trade fairs, in the consultative body of the chemical industry for the Enquête Commission of the German Parliament, in steering committees of various scientific institutions and the working groups of different German ministries. Furthermore, IVK monitors the co-ordination, preparation and treatment of the great variety of work resulting from the meetings of the various working groups. Being a member of the board of the Adhesives engineering section under the leadership of DECHEMA, the secretariat ensures the co-operation with any publicly sponsored scientific research projects in the adhesives field. The Association illustrates the efficiency and exemplary consciousness of its members and the innovative potential of the industry in the areas of labour, the environment and consumer care. This is done by means of numerous publications, inter- and intranet, workshops, seminars and continuous contacts with interested bodies and universities as well as special presentations. In order to adequately consider the discussion about indoor-air quality, the GEV (Association for the Control of Emissions in Products for Flooring Installation) was founded on the initiative of the German Adhesives Association with the aim to establish emission-controlled products for flooring installation. GEV (Association for the Control of Emissions in Products for Flooring Installation) Major adhesive manufacturers developed the product classification system EMICODE® , a simple and reliable guideline classifying the emission behaviour of such products with view to consumer and environment protection. Flooring installation materials labelled with the GEV sign EMICODE EC1® "very low emission" offer the greatest possible safety concerning indoor air pollution. The EMICODE® system is based on precisely defined chamber testing procedures and strict classification criteria which have been devised by the Technical Council of the GEV and with professional support of the environmental institute Miljö-Chemie, the Carpet Research Institute (TFI) and the Association for Environmentally-Friendly Carpets (GuT). verband, kleber, klebstoff, adhesives, industrie, uhu, pattex, pritt, bauklebstoffe, holzklebstoffe, klebebänder, schuhklebstoffe, verpackungsklebstoffe, strukturelles kleben, industrieverband klebstoffe, klebtechnik, klebstoff konferenz, naßklebstoffe, kontaktklebstoffe, schmelzklebstoffe, haftklebstoffe, lebensmittelklebstoffe, emicode, feica, Sekundenkleber, REACH, Klebtechnik, Fügeverfahren, Fehlverleimung, Spachtelzahnungen, Haushaltsklebstoffe, Do-it-yourself-Klebstoffe, DIY, Raucherpflaster, Fibrinklebstoffe, Klebflächen, Klebstoffhersteller, Knochenleim, Kleister, Stärkekleister, Dispersionsklebstoffe, Cyanacrylat-Klebstoffe, Leim, Leime, Glutinleim, Glutinleime, Knochenleim, Knochenleime, Weißleim, Weißleime, Bankleim, Bankleime, Hausenblase, Holzleim, Holzleime, Kondensationsharzleim, Kondensationsharzleime, PVAc, hotmelt, hotmelts, Aminoplast, Aminoplaste, Hautleim, Hautleime, Dispersionsklebstoff, Dispersionsklebstoffe, wässrige Klebstoffe, Etikettierklebstoff, Etikettierklebstoffe, Klebfachingenieur, Klebfachkraft, Klebpraktiker, Klebepistole, Klebepistolen, Bastelkleber, Bastelklebstoff, pressure sensitives, Klebstoffverband, Dichtstoff, Dichtstoffe, Teppichkleber, Teppichklebstoff, Teppichklebstoffe, kleben, leimen, Porzellankleber, Prozellanklebstoff, leitfähiger Klebstoff, leifähige Klebstoffe, bauklebstoff, holzklebstoff, schuhklebstoff, verpackungsklebstoff, naßklebstoff, nassklebstoff, nassklebstoffe, kontaktklebstoff, schmelzklebstoff, haftklebstoff, lebensmittelklebstoff The uniform application of EMICODE® by GEV members gives security to all associated businesses in the selection of flooring installation materials and establishes consumer confidence in the products. EMICODE® and GEV are signs of competence and responsibility for an integrated consumer and environment protection. Products labelled with the EMICODE EC 1® stand for modern, solvent free and very low emission flooring installation materials. In respect of Indoor Air Quality, they provide the most ecological method for contemporary flooring installation. Informationen rund um den Klebstoff! What to get ... Information on First Aid and Emergency Treatment in Cases of Adhesion with Cyanoacrylate Glues (Super Glues) here for download. Experience has demonstrated that proper care in case of emergency or accidents generally prevents the need for any surgery treatment – if the following instructions and measures are carefully followed. You can order printed copies by sending an e-Mail to: info@klebstoffe.com REACH Key Statements – A folder regarding the industries´ position towards the new EU-Chemicals Policy established by Association of European Adhesives Manufacturers (FEICA) and IVK here for download. The folder reflects „FEICA´s demand on politics“ intended for circulation to the participants of the political debate as national and European politicians, press, authorities, etc. It is free to be used by any FEICA member and adhesive manufacturer. info@klebstoffe.com Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Industrieverbandes stellen die Koordinierung, Vor- und Nachbereitung der aus den verschiedenen Gremiensitzungen resultierenden vielfältigen Aufgaben sicher. Die Geschäftsführung versteht sich als fach- und sachkompetenter Partner der Klebstoffindustrie, die sie auch eigenständig gegenüber nationalen und europäischen Behörden, anderen Verbänden, Instituten und der Öffentlichkeit repräsentiert. In dieser Funktion vertritt die Geschäftsführung die Klebstoffindustrie als voll stimmberechtigtes Mitglied in Beiräten verschiedener wichtiger Messen, im VCI-Beratergremium zur Enquete-Kommission des deutschen Bundestages, in Lenkungsausschüssen verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen sowie in Arbeitsgremien verschiedener Bundesministerien. Als Mitglied des Vorstandes der Fachsektion "Klebtechnik" unter dem Dach der DECHEMA begleitet die Geschäftsführung die Koordinierung öffentlich geförderter wissenschaftlicher Forschungsprojekte im Bereich Klebstoffe. Durch zahlreiche Publikationen, in Gesprächen mit fachinteressierten Kreisen sowie durch Fachvorträge kann die Geschäftsführung die Klebstoffindustrie, ihr Leistungsspektrum sowie das vorbildliche Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz orientierte Bewusstsein seiner Mitglieder und das zukunftsorientierte Innovationspotential der Klebstoffindustrie präsentieren und verdeutlichen Educational Materials – Bonding/Adhesives: An information from the IVK and the Education Fund of the Chemical Industry (VCI). Based on the successful German educational materials that IVK and VCI published together, an English translation was worked out in order to roll out this valuable information all over Europe. The textbook “Bonding/Adhesives” comes with a CD-ROM and is handed out to schools and rental centers throughout Europe free of charge. You can download the contents as info@feica.com Environmental Mission Statement – Initiated by IVK and FEICA You can order printed copies also as German version by sending an e-Mail to: info@klebstoffe.com Informationen rund um den Klebstoff! Adhesives dictionary - The BASF AG has published a technical dictionary containing important technical terms in 11 languages! This surely is a very helpful tool and we thank BASF for the chance of using it under: www.basf.de/technicalterms Das Anwendungsspektrum für Klebstoffe im Bereich Papier- und Verpackung reicht sprichwörtlich von A - Z, nämlich von aromadichten Verpackungen bis zur Zigarette, und ebenso breit gefächert ist die Palette unterschiedlicher Klebstoffarten, die in diesem Bereich ihren Einsatz finden. Die moderne Form von Vertrieb, Selbstbedienung, Fertiggerichten und Tiefkühlkost wäre ohne Klebstoffe zur Herstellung von undurchlässigen Verpackungsmaterialien wie Verbundfolien oder zum hermetischen Verschluss von Verpackungen (z.B. Kaffeeverpackungen) undenkbar. Verbundfolien werden mit kleinsten Mengen von Kaschierklebstoff (ca. 1 g/m²) bei Geschwindigkeiten von bis zu 300 m/min hergestellt. Tief- und hochtemperaturbeständige Klebstoffe ermöglichen die Herstellung von Tiefkühl- und Mikrowellenverpackungen. Dabei versteht es sich von selbst, daß Klebstoffe zur Herstellung von Lebensmittelverpackungen den strengen Vorschriften des Lebensmittelgesetzes genügen. Man benötigt bis zu sieben unterschiedliche Klebstoffe, um aus Tabak, Filtermaterial und Papier eine fertig konfektionierte und verpackte Zigarette herzustellen. Moderne Dispersionsklebstoffe ermöglichen eine Produktionsgeschwindigkeit von ca. 1 Million Zigaretten pro Stunde. Daher merke: Ohne Klebstoffe könnte man Zigaretten nur in der Pfeife rauchen ! Zur Herstellung von Etiketten hält die Klebstoffindustrie eine breite Palette unterschiedlicher Klebstoffe mit unterschiedlichen Eigenschaftsprofilen bereit. Dieses Spektrum reicht von "leicht ablösbar" zur Produktion von Haft-Merkzetteln bis hin zu "bombenfest", beispielsweise zur Herstellung von TÜV-Plaketten. Flaschenetiketten werden heute mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80.000 Flaschen pro Stunde aufgeklebt. Die dafür verwendeten Kaseinklebstoffe sind eiswasserbeständig, damit sich die Etiketten bei der Kühlung von Wein-, Sekt- oder Champagnerflaschen nicht ablösen - gleichzeitig aber auch recyclinggerecht, damit Etiketten für Mehrwegflaschen in Reinigungsanlagen leicht und wenig umweltbelastend abgelöst werden können. Ohne ein Bindemittel wie Klebstoff wäre die Herstellung von Papier und damit die Produktion von Zeitungen und das Binden von Büchern, Katalogen etc. nicht möglich. Briefmarken würden ohne Klebstoffe ebenso wenig haften wie der Verschluss von Briefumschlägen. Klebstoffe dienen somit der Dokumentation und der Weitergabe von Informationen. Dies gilt für den traditionellen Weg (Papier und Tinte) ebenso wie für die moderne Dokumentation und Kommunikation mittels elektronischer Medien - quasi vom Papyrus bis zum PC. Je nach Anwendungsbereich werden an Möbel, Fenster, Türen, Treppen, Deckenkonstruktionen etc. unterschiedliche Anforderungen gestellt. Möbel mit runden Kanten, geschwungenen Türen, eingelegten Intarsien können nur mit entsprechenden Klebstoffsystemen gefertigt werden. Insbesondere an Kanten entstehen Spannungen des Materials, auf die der verwendete Klebstoff abgestimmt werden muss. Die preisgünstige Massenfertigung von Möbeln ist ohne entsprechende Klebstoffe undenkbar. Im Küchenbereich sind beschichtete Arbeitsplatten und Möbel in der Nähe von Herden bzw. Backöfen oft hohen Temperaturen ausgesetzt, denen auch die verbindenden Klebstoffe standhalten müssen. Fenster und Türen im Außenbereich sind Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen ausgesetzt. Im Bereich der Klebefugen können Temperaturen bis 60 °C auftreten, die der Klebstoff aushalten muss. Informationen rund um den Klebstoff! Verleimte Dachbalken (Leimbinder) müssen dauerhaften statischen Belastungen standhalten. Erst nach einer extremen Belastungsprüfung (Dauer 10 Jahre) werden Klebstoffsysteme für diesen Anwendungsbereich amtlich zugelassen. Polykondensations-, Dispersions- und Schmelzklebstoffe bieten Lösungen für diese unterschiedlichen Anforderungen: Die Gruppe der Polykondensationsklebstoffe findet breite Anwendung bei der Herstellung von Span-, MDF- und Sperrholzplatten u.ä. Verbundwerkstoffen sowie in Bereichen des Holzleimbaus, insbesondere für tragende Holzkonstruktionen. UF-Harze werden heute auch verstärkt bei der Spanplattenveredelung für die Kaschierung mit Finish-Folien eingesetzt. Dispersionsklebstoffe werden in großem Maße für die Oberflächenveredelung, Kaschierung im Kalt- oder Heißverfahren von Finish-Folien, Furnieren und HPL-Platten eingesetzt. Je nach Anwendung kommen hierbei PVAc-Dispersionen der unterschiedlichsten Beanspruchungsgruppen (D1 – D4) zum Einsatz. Der gesamte Bereich der Korpus-, Gestell- und Dübelverleimung ist ohne Dispersionsklebstoffe in der heutigen Form nicht denkbar. Wässrige Polyurethan-Dispersionen werden fast ausschließlich für die 3D-Ummantelung von MDF-Trägermaterialien mit thermoplastischen Folien für die Herstellung von Fronten mit anspruchsvollstem Design eingesetzt. Weitere Anwendungsgebiete, bei welchen Dispersionsklebstoffe die heutige Fertigungstechnik bestimmen, sind die Parkettherstellung, Stäbchenverleimung, Keilzinkung, Brettfugenverleimung, Fensterkantelherstellung u.v.m. bis hin zu Montageklebungen. Die Schmelzklebstoffe als weitere wichtige Klebstoffgruppe haben vor ca. 30 Jahren die Möbelproduktion "revolutioniert". Ohne diese Produkte wäre eine Serienmöbelproduktion unter den heutigen Gesichtspunkten, wie Ökonomie, Ökologie, Rationalität usw. nicht denkbar. Schmelzklebstoffe auf Basis Ethylenvinylacetat (EVA), Polyolefin und Polyurethan (PUR) spielen hierbei die dominierende Rolle. Im Bereich der Kantenveredelung, von der geraden Kante zum Softforming und Postforming bis hin zur Formteilveredelung, sind fast ausschließlich Schmelzklebstoffe im Einsatz. Ein weiterer großer Bereich, wo die Schmelzklebstofftechnologie die herausragende Rolle spielt, ist die Profil- und Paneelummantelung. Hierbei werden Profile aus Holzwerkstoffen, aber auch Kunststoff- und Metallträger, meist mit thermoplastischen Folien, beharzten Papierfolien und Furnieren veredelt. In untergeordnetem Maße werden Schmelzklebstoffe auch für Gehrungsverleimungen und Montageklebungen eingesetzt. Ein relativ neuer Anwendungsbereich ist die Fertigung von Parkettfußböden mit PUR-Schmelzklebstoffen. Tapeten, Bodenbeläge oder Isolierglasfenster gehören heutzutage zu den selbstverständlichen Annehmlichkeiten unseres täglichen Lebens, die nur durch den Einsatz von Kleb- und Dichtstoffen möglich gemacht werden. Unterschiedliche Bodenbeläge wie z.B. Linoleum, Gummi- und Textilbeläge sowie Fliesen und Parkett haben nicht nur ihre spezifischen Eigenschaften, sondern ebenfalls spezielle Anwendungsbereiche mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen. Klebstoffe zur Verlegung dieser Materialien müssen daher auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sein. Tapeten werden in der Regel mit Klebstoffen auf der Basis von Celluloseethern geklebt; für schwerere Tapetenqualitäten bietet die Klebstoffindustrie stärker belastbare Spezialklebstoffe an. In Gewerbeobjekten, öffentlichen Bauten und speziellen Einrichtungen werden an die Klebstoffe jedoch deutlich höhere Anforderungen gestellt. So werden zum Beispiel Gummibeläge in Flughäfen und Bahnhöfen maschinell naß gereinigt, so daß der Klebstoff nicht nur die immensen Kräfte der Rotationsbürsten der Reinigungsmaschinen auszuhalten hat, sondern er muß ebenfalls dem in die Klebefuge eindringenden Wasser widerstehen. Insbesondere im OP-Bereich von Krankenhäusern oder in Räumen mit EDV-Anlagen ist die elektrische Leitfähigkeit von Belag und Klebstoff eine unbedingte Voraussetzung. In Laboratorien muß der eingesetzte Klebstoff für keramische Beläge chemikalienbeständig sein. Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe Neben der mechanischen Beanspruchung, die ein Klebstoff zu bestehen hat, fordern kritische Verbraucher mit Recht verläßliche Aussagen über Raumluftbelastungen. Verlangt werden Baustoffe, die keine flüchtigen, organischen Stoffe (Emissionen) an die Raumluft abgeben und nicht zu Gerüchen führen. Führende Unternehmen der deutschen Klebstoffindustrie haben deshalb die Gemeinschaft für Emissionskontrollierte Verlege-werkstoffe ( GEV ) gegründet. Zweck dieser Initiative ist es, Planern, Verbrauchern und Fachhandwerkern firmenübergreifend und wettbewerbsneutral eine einfache und verläßliche Orientierungshilfe bei der Beurteilung und Auswahl von Verlegewerkstoffen unter Gesichtspunkten des Verbraucher-, Umwelt- und Arbeitsschutzes zu geben: Das Produkt-Kennzeichnungssystem EMICODE Verlegewerkstoffe, die mit dem GEV-Zeichen EMICODE EC1 als "sehr emissionsarm" gekennzeichnet sind, bieten größtmögliche Sicherheit vor Raumluftbelastung. Dem System EMICODE liegen eine exakt definierte Prüfkammeruntersuchung und strenge Einstufungskriterien zugrunde. Sie wurden vom Technischen Beirat der GEV mit fachlicher Unterstützung durch das Umweltinstitut Eurofins (früher: Miljö-Chemie) , das Teppich Forschungsinstitut ( TFI ) und die Gemeinschaft umweltfreundlicher Teppichboden ( GuT ) erarbeitet. In regelmäßigen Fachtagungen informiert die Technische Kommission Bauklebstoffe über aktuelle Themen und Fragestellungen aus dem Bereich "Klebstoffe in der Fußbodentechnik". Haushalten, Werkstätten, Schulen, Kindergärten oder Büros gibt es grenzenlose Einsatzmöglichkeiten für Klebstoffe. Den Anwendern stehen Alleskleber, Klebestifte, Papier- und Bastelklebstoffe, Kontaktklebstoffe, Sekundenkleber, Kunststoff- und Modellbauklebstoffe, Montageklebstoffe, 2-Komponenten-Klebstoffe und zahlreiche weitere Spezialprodukte zur Verfügung. Diese Klebstoffe, unter denen es viele Markenprodukte mit weltweiter Bekanntheit gibt, werden größtenteils in relativ kleinen Verpackungseinheiten wie beispielsweise Tuben oder Flaschen angeboten. Seit 1969 sind Klebestifte, die sich an den damals im Markt erfolgreich eingeführten Deo-Stiften orientierten, im Handel erhältlich. Bei der Entwicklung neuer Produkte bilden wasserbasierende oder lösungsmittelfreie Klebstoffsysteme einen Schwerpunkt. Bastel- und Papierklebstoffe finden ihren Einsatz in Haushalt, Schule und Büro beim Kleben von Papier, Pappe, Karton, Fotos und Etiketten. Sie zeichnen sich durch einfaches, sauberes, schnelles und durch den Verzicht auf Lösungsmittel umweltfreundliches Kleben aus. Die Kontaktklebstoffe zeichnen sich durch besonders starke und sofort belastbare Verbindungen und hohe Temperaturbeständigkeit aus. Sie bilden eine der universellsten Klebstoffgruppen und eignen sich für die Klebung zahlreicher Materialien, wie beispielsweise Kunststoff, Holz, Gummi, Leder, Filz, Kork, Weichschaumstoff oder Metall. Für sichtbare Klebefugen oder Glasflächen werden transparente Produkte angeboten. In der Anwendung wird der Klebstoff auf beide der zu klebenden Oberflächen aufgetragen und erst nach Antrocknung der Klebstoffschichten werden die Teile aneinander gedrückt Informationen rund um den Klebstoff! Für die Festigkeit der Verbindung ist ausschließlich der Preßdruck entscheidend. Bei besonders schwierigen Materialkombinationen oder Verbindungen, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, finden Sekundenklebstoffe ihren Einsatz. Den Namen verdanken diese auf Cyanacrylat basierenden Klebstoffe ihrer extrem kurzen Reaktionszeit. Sekundenklebstoffe eignen sich für alle Sofortreparaturen in Haushalt, Werkstatt, Kunstgewerbe oder Auto und kleben zahlreiche Materialien wie beispielsweise Porzellan, Keramik, Holz, Leder, Gummi, Kunststoff, Metall, Kork oder Pappe. Die Holzklebstoffe eignen sich ideal für Montage-, Fugen- und Flächenverleimungen und für sämtliche Bastelarbeiten mit Holz und Holzwerkstoffen. Diese Klebstoffe werden auch schwierigen Anforderungen, wie beispielsweise Wasserbeständigkeit, Eignung für lackierte Oberflächen oder der Klebung schwerer Holz- und Metallplatten gerecht. Klebstoffe in der Medizin In der Automobilindustrie ist Kleben zu einer Schlüsseltechnologie geworden, die andere Fügetechnologien mehr und mehr ersetzt. 9 % der gesamten jährlichen Klebstoffproduktion entfallen auf die Fahrzeugbranche. Ein Auto enthält heute rd. 15 – 18 kg Klebstoff. Sowohl Motor- als auch Karosserieteile werden geklebt, und dies aus gutem Grund: geklebte Autos schneiden im Chrashtest allgemein besser ab als geschweißte. Dafür gibt es eine einfache Erklärung. Ein Klebstoff verbindet, ohne die Fügeteile zu beeinträchtigen. Durch die Erwärmung durch Schweißen werden die spezifischen Eigenschaften des Werkstoffes verändert und beim Nieten oder Schrauben werden Löcher gebohrt, die die Fügeteile verletzen und damit schwächen. Informationen rund um den Klebstoff! Beim Kleben hingegen bleiben die Fügeteile unversehrt. Moderne Klebstoffsysteme sind somit zu einem Sicherheitsfaktor in der Automobilindustrie geworden. Auch direkt eingeklebte Front- und Heckscheiben erhöhen die Steifigkeit von Karosserien und erlauben die Konstruktion von Fahrzeugen, die mit niedrigen CW-Werten zu einer erheblichen Energieeinsparung beitragen. Klebstoffe, z.B. auf der Basis von Polyurethan, halten die Karosserie eines Autos auch bei hohen Geschwindigkeiten und unebenen Straßen sicher zusammen. Selbst Motoren sind bei 5.000 Umdrehungen mit Klebstoff verläßlich verbunden. Da in Motoren extreme Temperaturen entstehen, wurden speziell wärmehärtende Klebstoffe entwickelt, womit z.B. Laufbuchsen in Dieselmotoren geklebt werden. Informationen rund um den Klebstoff! Zur Befestigung von Innenverkleidungen an Autotüren benötigt man Klebstoffe, die unter Druck abbinden. Die Werkstücke können so in rationeller Arbeitsweise erst mit dem Klebstoff beschichtet und später zusammengefügt werden. Beim Pressen wird der Haftklebstoff fest und verbindet Kunststoff sicher mit Metall. Dies spart Zeit und Geld bei der Montage. Die Anwendung von 2-Komponenten-Klebstoffen erlaubt die Klebung von Bodenplatten aus Faserverbundstoff auf Aluminiumkarosserien. Dadurch werden gegenüber herkömmlichen Fügeverfahren 10 % Gewicht eingespart. Vielfalt mit System Obwohl die Aufgabe eines Klebstoffes immer die gleiche ist – das Verbinden von Materialien -, so sind doch die Anforderungen an den Klebstoff recht verschieden. Diese Anforderungen sind es auch gewesen, die zur Entwicklung der großen Palette von Klebstoffarten geführt haben. Da galt es neue Werkstoffe, wie z.B. Kunststoffe, zu kleben, da wurden im Zuge des industriellen Fortschritts die Produktionskapazitäten erhöht, und die Klebstoffe mussten den schneller laufenden Maschinen, z.B. in der Verpackungs-, Schuh- und Textilindustrie und des Buchbindens, gerecht werden, da wurden aufwendige Nietverbindungen und Schweißnähte durch schnelle und sichere Klebverbindungen ersetzt bzw. ergänzt, die sich in Bezug auf die Kraftverteilung in der Verbindungsfläche als günstiger erwiesen und dadurch u.a. im Automobil- und Flugzeugbau zur Anwendung kamen. Nicht umsonst gibt es weltweit mehr als 250.000 unterschiedliche Klebstoffformulierungen, deren Leistungsprofile vom jeweiligen Anwendungszweck bestimmt werden. Durch Modifikation von Basisstoffen, Zugabe von Additiven, etc. werden Klebstoffe regelrecht "designed", um damit ein Anwendungsspektrum abzudecken, welches sprichwörtlich von A-Z, nämlich vom Auto bis zur Zigarette reicht. Dabei ist es die oft langjährige Erfahrung des Klebstoffherstellers und sein enger, praxisnaher Kontakt zu den Klebstoffanwendern, die das Design des jeweiligen Klebstoffes bestimmen. Bei der Auswahl eines Klebstoffes sollte der Verbraucher – und das gilt nicht nur für den industriellen Bereich, sondern auch für Handwerk und Haushalt – einige Kriterien in seine Überlegungen einbeziehen, wie z.B. die Frage nach dem zu klebenden Material, der Beschaffenheit der Klebflächen, den Festigkeitsanforderungen, den zu erwartenden äußeren Einflüssen wie Temperaturschwankungen, Witterungseinwirkung, Anwesenheit von Chemikalien, der Art und Größe der Klebkonstruktion, also statische und dynamische Belastung, und ob erforderliche Einrichtungen zum Verarbeiten vorhanden sind. In das für den Laien auf den ersten Blick unübersichtliche Angebot an Klebstoffen kann schnell "Ordnung" gebracht werden. Grundsätzlich muss man unterscheiden zwischen Klebstoffen auf natürlicher und synthetischer Rohstoff-Basis, wobei auch Kombinationen dieser Grundstoffe möglich sind. Natürliche Rohstoffe können unter anderem sein: Glutin – ein hochmolekulares Eiweißprodukt, das durch chemische und physikalische Behandlungsverfahren aus tierischen Körpern gewonnen wird. Dementsprechend bezeichnet man die gewonnenen Leime als Haut-, Leder- und Knochenleime und davon abweichende Spezialsorten als Fisch- und Hausenblasenleim. In Statistiken werden diese Klebstoffe allgemein unter der Position "Tierische Leime" zusammengefasst. Kasein – eine Eiweiß-Phosphor-Verbindung, die aus der Milch der Säugetiere durch natürliche Milchsäurebildung entsteht und im technischen Maßstab durch Zusatz von Säuren oder Lab, dem Magensekret der Rinder, beschleunigt wird. Stärke – ein Polyglukosid, das als Energiedepot in Pflanzen angelegt ist. Cellulose – am Aufbau der pflanzlichen Struktur beteiligt. Diese Naturprodukte sind im nativen Zustand keine Klebstoffe, können aber durch physikalische oder chemische Einwirkungen entsprechende Eigenschaften erlangen. Dextrine – stellen Stärke-Abbauprodukte dar. Aufgrund einer Besonderheit im Aufbau dieser Stoffe kann man Klebstoffe mit einem höheren Festkörpergehalt als z.B. bei Stärkekleistern herstellen. Aufgrund zahlreicher Variationsmöglichkeiten beim Herstellungsprozess erhalten diese "Pflanzlichen Leime" oft noch spezielle Namenszusätze. Naturkautschuk – z.B. Latex, muss durch eine entsprechende Vorbehandlung löslich gemacht werden. Anwendung finden diese "Gummimilch" – oder Naturkautschuk-Latices vor allem in der Herstellung druckempfindlicher Dispersionsklebstoffe. Naturharze – z.B. Kolophonium, Schellack, Gummi arabicum. In der Kombination mit hochsynthetischen Hochpolymeren können sie u.a. die Klebrigkeit, die Haftung oder die Fließfähigkeit erhöhen. Kohlenwasserstoffharze (KW-Harze) Klebrigmachende Harze; werden überwiegend mit Ethylene-Vinylacetat- Copolymeren (EVA), thermoplastischen Kautschuken und Polyolefinen in sogenannten Schmelzklebern (Hotmelts) bzw. Schmelzhaftklebern (HMPSA = Hotmelt Pressure Sensitives Adhesives) eingesetzt. Als dritte Gruppe auf Basis von natürlichen Rohstoffen dürfen die mineralischen Klebstoffe wie Wasserglas, Bitumen- und Teerpechklebstoffe nicht unerwähnt bleiben. Die Anzahl der synthetischen Grundstoffe ist fast unerschöpflich und lässt sich aufgrund der zusätzlichen Kombinationsmöglichkeiten schwer in ein abgegrenztes Schema einordnen. Die Ausgangsstoffe entstehen sozusagen in der Retorte der industriellen Großchemie und sind das, was man als Erdölfolgeprodukte bezeichnet. Der Name der Klebstoffe basiert meistens auf dem Grundstoff. Die bekanntesten sind z.B. die Polyurethane – durch Variationen in der Herstellung sind Anwendungen für Reaktions-, aber auch Lösungsmittel- und Kontaktklebstoffe möglich. Epoxidharze – werden vorwiegend in Kombination mit entsprechenden Härtern als Reaktionsklebstoffe verwendet. Harnstoffharze – vor allem im industriellen Bereich als Reaktionsklebstoffe. Polychloroprene – diese Grundstoffe stellen die Basis der hochwertigen Kontaktklebstoffe dar. Polyvinylacetat – Homopolymere, auch in vernetzender Form, insbesondere für Holzklebstoffe oder äußerlich plastifiziert für Verpackungsklebstoffe, u.a. Anwendungen; als PVAC-Copolymere mit z.B. Ethylen, Maleinaten, Acrylaten, Versaticester für Klebstoffe, wo ein elastischer Film und Haftung auf (nicht starren) "schwierigen" Untergründen ohne Weichmacher-Zugabe gefordert ist. Polyacrylate – hochwertige Klebrohstoffe besonders hoher Polarität mit über verschiedenen Monomerenbestandteilen designbarer Filmklebrigkeit. Polymerdispersionsleime – werden im allgemeinen wässrige Dispersionen der zuletzt definierten zwei Polymergruppen genannt; sie sind in den meisten Fällen praktisch frei von Lösemitteln und anderen flüchtigen organischen Bestandteilen verarbeitbar. Die Einteilung bzw. Benennung von Klebstoffen kann also nach dem verwendeten Grundstoff oder nach dem Klebverfahren, das bei der Verarbeitung angewendet wird, erfolgen (z.B. Kontakt- oder Schmelzklebstoff). Teilweise sind auch noch Bezeichnungen wie Kaltleim (bezieht sich auf die Verarbeitungstemperatur) oder Weißleim (bezogen auf das Aussehen) in Gebrauch. Andere Bezeichnungen können zurückgeführt werden auf die Lieferform (z.B. Leimpulver, Perlleim, Klebfolie, Klebstift) oder den Verwendungszweck (z.B. Papierklebstoffe, Holzleim, Fliesenklebstoff). Klebstoffe in der Medizin Häufig ersetzen sie Nadel und Faden Die wohl bekannteste Art der Anwendung von Klebstoffen in der Medizin ist das Pflaster. Es dient der Wundstillung, dem Schutz vor Infektionen frischer Wunden und es wird ebenfalls als Medikamenten-Depot (z.B. Raucherpflaster) verwendet. Aber auch der menschliche Körper produziert Klebstoff. Ein natürlicher Klebstoff des Blutes ist das Fibrin, dessen Vorstufe, das Fibrogen, mit einem weiteren Blutbestandteil, den Trombozyten, bei Verletzungen zum Wundverschluß führt, indem es eine Kruste bildet. Bereits seit den 70er Jahren werden diese Bestandteile aus natürlichem Blut isoliert und bei Operationen als Klebstoff verwendet. Informationen rund um den Klebstoff! Ihren Einsatz finden diese Fibrinklebstoffe bei Magen- und Darmoperationen und zur Blutstillung bei Herzoperationen. Da es sich um natürliche Stoffe handelt, die der Körper auch selbst produziert, wird der Klebstoff nach einiger Zeit vom Körper wieder abgebaut. Gelenkprothesen werden in die Knochen geklebt. Dabei muß der verwendete Klebstoff die Haftung der unterschiedlichen Materialien wie Knochen, Metall und Kunststoff garantieren. Er muß aber gleichzeitig elastisch genug sein, um entstehende Kräfte von der Prothese auf den Knochen übertragen zu können. Beim normalen Laufen drückt das 5fache und bei Springen das 8fache Körpergewicht auf die Hüfte. In der Zahnmedizin werden Brücken, Kronen, Verblendschalen und Inlays dauerhaft geklebt. Für diese Klebstoffe gilt es nahezu Wunder zu vollbringen: Sie müssen dauerhaft verbinden, stark genug sein, die tonnenschweren Kräfte, die beim Kauen entstehen, auszuhalten und schließlich werden sie täglich Temperaturschwankungen von 5 bis 55 °C sowie dem Angriff von Bakterien aus dem Speichel ausgesetzt. Klebstoffe ermöglichen die Produktion jeder Art von Hygieneartikeln wie Windeln, Einlagen, OP-Tüchern und das für uns selbstverständlich gewordene Papiertaschentuch. Sie finden ebenfalls Verwendung bei der Konfektionierung von Medikamenten in Blisterverpackungen, um die Tabletten vor Feuchtigkeitseinflüssen, Schmutz und Bakterien zu schützen. Kleben in der Elektronik Die Verbindungstechnik Kleben gewinnt in der Elektronik ständig an Bedeutung. Der Trend zur Miniaturisierung von Modulen, Baugruppen und Endprodukten ist hierfür der entscheidende Grund. Klebstoffe sind ideal geeignet, verschiedenste Werkstoffe auf kleinstem Raum schnell, sicher, dauerhaft und kostengrünstig miteinander zu verbinden. Aber nicht nur das Verbinden, sondern auch das Abdichten von z.B. Chips und Kontakten auf herkömmlichen und flexiblen Leiterplatten sind einzigartige Anwendungsbereiche von Klebstoffen. Die neuen, photoinitiierten Kleb-, Dicht- und Vergußmassen werden für den Chipverguß, in der Chip-on-board-Technologie, für Chip-Encapsulation sowie als Flip-Chip-Underfiller eingesetzt. Was sind photoinitiierte Klebstoffe? Photoinitiierte Klebstoffe sind Massen, die durch Zufuhr von UV- oder sichtbarem Licht zur Aushärtung gelangen. Photoinitiierte Klebstoffe weisen folgende vorteilhafte Eigenschaften auf: einkomponentig: einfache Applikatinon Informationen rund um den Klebstoff! abgestufte Elastifizierung: hart bis spannungsausgleichend Klebung unterschiedlichster Materialien möglich Lösungsmittelfrei: geringe Umwelt- und Arbeitsplatzbelastung Durchhärtung dicker Schichten (bis 5 mm): auch Vergußanwendungen sind realisierbar kurze Aushärtezeiten: geringer Energieeinsatz minimale Bauteilerwärmung kurze Taktzeiten hohe Lagerstabilität: gleichbleibende Produktqualität problemlose Disposition Der Markt bietet unterschiedliche photoinitiierte Klebstoffsysteme an: Lichthärtende Acrylate und lichtaktivierbare Epoxidharze, die in ihrem Einsatz mit bemerkenswerten Vorteilen überzeugen: sekundenschnelle Anfangsfestigkeit sehr geringer Schrumpf trockene Oberfläche minimale Wasseraufnahme hohe Temperaturbeständigkeit Die neuen anwendungsspezifisch modifizierten photoinitiierten Kleb-, Dicht- und Vergußmaterialien decken die Anforderungen der Elektronik und Mikroelektronik optimal ab. Aufgrund einer eigenen Entwicklung und Produktion in Deutschland ist die Klebstoffindustrie in der Lage, exakt abgestimmte Klebstoffe zu entwickeln und herzustellen und unterstützt somit die rasant fortschreitende Entwicklung in der Elektronikfertigung. Kleben in der Schuhproduktion Seit vielen Jahrzehnten hat sich Kleben in der Schuhproduktion als wichtigste Fügetechnik hervorragend bewährt. Über die bei der Schuhfertigung ausgeführten Klebearbeiten geben die nebenstehenden Abbildungen einen allgemeinen Überblick: Für diese Klebearbeiten werden Spezialklebstoffe aus unterschiedlichen Rohstoffen nach unterschiedlichen Klebverfahren eingesetzt. Für Klebungen im Schuhinnenbereich dienen Natur- oder Synthese-Kautschuk-Klebstoffe, Dispersionsklebstoffe auf Grundlage von Kunststoffpolymeren sowie Klebstoffe aus wässriger Basis aus Stärke, Dextrin und Cellulosederivaten. Alle diese Klebstoffe werden vornehmlich nach dem Naßklebeverfahren verarbeitet. Schmelzklebstoffe auf Basis von Ethylen-Vinylacetat-Copolymeren werden zum Kaschieren, Polyamid-Klebstoffe zum Buggen verwendet. Einige Schuhinnenwerkstoffe, z.B. Futtermaterialien oder Schuhteile, die im Schuhspitzen- oder Fersenbereich zur Verstärkung dienen, werden bereits mit einem Schmelzklebstoff beschichtet angeliefert und lassen sich nach dem Heißschmelz-Verfahren in den Schuh einarbeiten. Die Verbindung zwischen Schuhoberteil und Brandsohle, "Zwicken" genannt, wird in der Regel mit Polyamid- oder Polyester-Schmelzklebstoffen ausgeführt. Das Kleben der Laufsohlen auf den Schuhschaft erfolgt in der Regel mit Lösemittel- oder Dispersions-Klebstoffen auf Polychloropren- oder Polyurethan-Basis. Zwar lassen sich viele Polychloropren-Klebstoffe nach dem Kontaktklebverfahren anwenden, Polychloropren-Klebstoffe werden jedoch ebenso wie Polyurethan-Klebstoffe im allgemeinen nach dem Wärmeaktivierverfahren verarbeitet. Nach diesem Verfahren lassen sich auch Zwei-Komponenten-Polychloropren- oder Polyurethan-Klebstoffe anwenden, bei denen bewährte Spezialpolyisocyanate die Zweitkomponente bilden und die dann eingesetzt werden, wenn eine besonders hohe Adhäsion am Sohlenwerkstoff erforderlich ist und/oder, wie etwa bei Straßen- oder Arbeitsschuhwerk, eine hohe Beanspruchung der Sohlenklebung, z.B. in der Wärme, zu erwarten ist. Nahezu alle namhaften Schuhklebstoff-Hersteller sind Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. Das Prüf- und Forschungsinstitut für die Schuhherstellung, D-66930 Pirmasens ist als deutsches Institut, das auf den Gebieten Schuhklebstoff-Forschung, -Entwicklung und –Prüfung tätig ist, zu nennen. Europäische EN-Normen und inhaltsgleiche deutsche DIN-Normen zur Prüfung der Festigkeit von Schuhklebungen werden in Kürze zur Verfügung stehen. Einsatz von Klebebändern Selbstklebebänder werden als Problemlösungskonzepte für die Industrie, für andere gewerbliche Abnehmer sowie für den privaten Bedarf hergestellt. Der Markt verfügt über eine Vielzahl modernster Klebetechnologien und bietet individuelle Problemlösungen für alle wichtigen Anwendungen mit Schwerpunkten in der Verpackungs-, Elektro-, Verkehrsmittel- und Papierindustrie. Um auf die immer komplexeren Anwendungsgebiete für Klebebänder und Klebstoffe optimal eingehen zu können, arbeiten die Hersteller eng mit den Kunden zusammen. Aus diesem Dialog ergeben sich zusätzliche Impulse für die intensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Naturwissenschaftler und Ingenieure der Sparte. Je nach Einsatz der Klebebänder werden unterschiedliche Ansprüche an die wesentlichen Produkteigenschaften wie Klebkraft, Temperaturbeständigkeit, mechanische Belastbarkeit und Zugfestigkeit gestellt. Beispielsweise müssen Klebebänder zur Abdeckung bei industriellen Lackiervorgängen hohe Temperaturen aushalten und später wieder rückstandsfrei entfernt werden können. Bei Ummantelungen und Bündelungen kommt es jedoch auf hohe Festigkeit und geringe Dehnung an. Hohe sofortige Klebkraft ist dagegen beim Rollenwechsel in der Papierindustrie notwendig. Aus dem Anspruch, für jede Anwendung das jeweils beste Angebot zu entwickeln, entstand ein umfangreiches Programm von Klebesystemen. Außerhalb der industriellen Anwendungsbereiche finden diese Produkte vor allem in der Schule, im Haushalt, im Büro oder im Do-it-yourself-Sektor Anwendung. Historisch belegte Beiträge über das Zeitalter des Klebens Spätestens nach der Vertreibung aus dem Paradies suchte der Mensch einen Weg, die ihm aufgebürdete Arbeit leichter und rationeller zu gestalten. Er suchte - wenn auch vielleicht unbewusst - nach Klebstoff; denn was er auch fand, was er auch entwickelte, irgend etwas musste er immer miteinander verbinden, sei es durch einfaches Ineinanderfügen, durch Verzahnen, Nageln oder eben Kleben. Von allen Möglichkeiten schien ihm das Kleben die einfachste, schnellste und doch sicherste Methode zu sein; denn die Urbevölkerung benutzte bereits Naturklebstoffe, wie Blut, Eiweiß und Baumharz. Schon 4000 v. Chr. verwendeten die Mesopotamier Asphalt zu Bauzwecken, und rund 1000 Jahre später kannten die Sumerer das Herstellen von Leim aus tierischen Häuten. Sie nannten diesen Leim "SE.GIN". Etwa um 1500 v. Chr. nahmen die Ägypter tierische Leime für Furnierarbeiten. Zeuge davon ist eine Tafel Hautleim, die im Grab des Königs Tut-Anch-Amun - er lebte etwa um 1350 v. Chr. - gefunden wurde. In der Sammlung der Gesetze und religiösen Überlieferungen des nachbiblischen Judentums, dem Talmud, wird erwähnt, dass die Israelis der damaligen Zeit bereits Casein als Bindemittel für Pigmente benutzten. Schließlich aber behaupteten die Hellenen, dass Dädalus - Erbauer des Labyrinths von Kreta - der Erfinder des Leims gewesen sei. Fest steht, dass es im alten Griechenland bereits den Beruf des Leimsieders - Kellepsos - gab und das Wort "Kolla" (Leim) heute noch gebraucht wird. Die Römer nannten ihren Leim "Glutinum". Von der ersten Leimfabrik wird aus Holland berichtet; sie wurde dort 1690 gegründet, während das erste Patent auf einen Fischleim 1754 in England erteilt wurde. Den ersten gebrauchsfertigen Pflanzenleim erfand 1889 Ferdinand Sichel. Das Zeitalter der Klebstoffe auf Basis synthetisch hergestellter Rohstoffe begann aber erst 1909, als Baekeland ein Verfahren zur Phenolharz-Härtung zum Patent anmeldete. Der bis heute für die Klebstoffherstellung meist verwendete synthetische Rohstoff, das Polyvinylacetat, wurde 1914 von Rollett und Klatte patentiert; kommerzielle Bedeutung bekam es aber erst in den 20er Jahren. Seit 1919 kennen wir das Harnstoffharz, obwohl es für Leime erst eingesetzt werden konnte, als 1929 ein Verfahren zu deren Härtung entwickelt wurde. In den 30er Jahren erschienen Carboxymethyl- und Methylcellulose als Malerleime und Tapetenkleister auf dem Markt. 1931 publizierte Carothers seine Arbeiten zur Herstellung von Polychlorbutadien. Seine Marktbedeutung für Klebstoffe erlangte dieser Rohstoff ebenso wie die 1937 von Bayer patentierten Polyurethane durch Weiterentwicklungen in den 50er und 60er Jahren. Als 1960 die Produktion von anaeroben und Cyanacrylat-Klebstoffen aufgenommen wurde, gelang der Klebstoffindustrie ein entscheidender Durchbruch im Bereich der Metall- und Kunststoffverbindungen. "Nur" gut 6000 Jahre hat die Menschheit also gebraucht, um von den ersten Klebversuchen zur Perfektion der Klebtechnik von heute zu kommen. Dem "Lexikon der Steinzeit", Verfasser Emil Hoffmann, erschienen bei C.H. Beck, München, haben wir die folgenden Passagen entnommen: Holzteer Teergewinnung aus verschiedenen Holzarten wie Birke, Kiefer u.a. ist seit dem Paläölithikum bekannt. Die Verbrennung von herzreichen Hölzern bei gedrosselter Luftzufuhr läßt Holzkohlenteer herausschmelzen. Die Verklebung von Klingeneinsätzen bei Schäftungen, z.B. bei Speeren, Pfeilen und Messern, hielt selbst starken Beanspruchungen stand. In Königsaue in Sachsen-Anhalt wurde Holzteer als Schäftungsmittel gefunden, der auf 55 000 Jahre v.h. datiert wurde. Aber auch Birkensaft und Kiefernharz wurden zum Festkitten genommen. Bitumen Dieses Material wurde in Mesopotamien vor 7 000 Jahren als Bindemittel bei Bauwerken und später bei Mosaiken als Klebstoff verwendet. Harz Baumharze wurden direkt oder erwärmt als Klebstoff benutzt. Leim Unmittelbar in der Nähe des Berges von Sodom, am Westufer des Toten Meeres, wurde in einem Felsen am Wadi des Nachal Chemar, eine Höhle mit einem Vorrat schwarzer Substanz entdeckt, von der die Forscher zunächst annahmen, es sei Asphalt. Chemische Analysen ergaben aber Kollagen (ein Eiweiß, das sich in Knochen, Bindegewebe, Sehnen und Knorpel befindet). Eine Strukturanalyse des Fundmaterials unter dem Elektronenmikroskop lässt vermuten, dass es aus Tierhaut gewonnen war. Unklar blieb jedoch, auf welche Weise der Klebstoff hergestellt wurde. Verwendet wurde der Klebstoff als Schutzschicht auf Seilkörben, bestickten Stoffen sowie als Dekoration auf Schädeln Verstorbener. Als Schäftungsmittel diente er zum Verbinden verschiedener Geräte und Werkzeuge. Das Alter des Klebstoffes wird auf mehr als 8 000 Jahre datiert ("Die Welt", 19.11.97). Dem allumfassenden Werk von Eduardo Schindel-Bidinelli (Hrsg.) - "Kleben" - haben wir den folgenden Textauszug von Verfasser W. Brockmann, AWOK Universität Kaiserslautern/D, entnommen: Die Klebtechnik ist wahrscheinlich älter als das Löten, was durch Funde allerdings nicht belegt ist, da organische Werkstoffe, beispielsweise eben die Leime, den Lauf der Zeiten nicht überstanden haben oder besonders günstige Umstände brauchten, um es zu tun. Wir verfügen über eine Widderstatue aus Holz aus der Stadt Ur, die vor etwa 5 000 Jahren angefertigt worden ist und auf der eine Goldschicht sitzt, die mit Asphalt befestigt worden ist. Eine Leimtafel aus der Felskammer oberhalb des Totentempels der Hatchesput in Der-el-bahri in Ägypten, die man in den 20er Jahren unseres Jahrhunderts fand, war etwa 3 500 Jahre alt und zeigte gleiches Verhalten wie der Hautleim der 20er Jahre. Die viel zitierte Geschichte von Dädalus und Ikarus, die etwa auf 2 000 v. Chr. zu datieren ist, wollen wir hier nicht bemühen, vielmehr einen späteren Autor, nämlich Gaius Secundus Plinius den älteren, der 79 n. Chr. beim Vesuvausbruch in Pompeji umkam und kurz vorher sein berühmtes Buch zur Naturgeschichte geschrieben hatte. Darin berichtet er u.a. über die Türen des Tempels der Diana in Ephesus, den, wie wir alle auf der Schule gelernt haben, Herostratos angesteckt hatte, um unsterblich zu werden, was ihm ja auch gelang. Dieser Tempel war bis zum Jahre 324 v. Chr., d.h. 32 Jahre nach der Untat noch prächtiger wieder hergestellt worden und seine Türen waren zu der Zeit, als Plinius, der nachweisbar viel gereist ist, sie besichtigte - also ebenfalls schon wieder 400 Jahre alt. Plinius stellt fest, dass diese Türen "wie neu" waren, wobei er sorgfältigerweise vermerkt, "dass die Türflügel 4 Jahre in der Leimzwinge gestanden haben". Sorgfalt und Geduld lohnte sich also damals schon bei der Anwendung der Klebtechnik. Umweltleitlinien Zielsetzung Die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. verfolgen das Ziel, Produkte und Systeme zu entwickeln und zu vermarkten, die ihren Kunden einen besonderen Nutzen bieten. Dazu gehört die stete Verbesserung der Produktsicherheit, des Umwelt- und Gesundheitsschutzes sowie der Arbeitssicherheit. Die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. ermutigen ihre Lieferanten und Abnehmer, gleiche Umweltschutz- und Sicherheitsstandards anzustreben. Dialog Der Industrieverband Klebstoffe e.V. und seine Mitglieder führen und fördern auf nach innen und außen gerichteten Ebenen einen intensiven Dialog über Fragen und Probleme im Hinblick auf Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Sie informieren sachlich offen und dem Kenntnisstand nach umfassend. Verantwortung Als Mitglieder des Verbandes der Chemischen Industrie bekennen sich die im Industrieverband Klebstoffe e.V. organisierten Hersteller von Kleb- und Klebrohstoffen zu der Charter für die "Nachhaltige Entwicklung" (Sustainable Development) ebenso wie zu den Prinzipien des "Verantwortlichen Handelns" (Responsible Care ® ). Produktinformation Die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. verpflichten sich, verantwortungsbewusst über ihre Produkte und deren Eigenschaften zu informieren, um damit Gesundheitsrisiken und Umweltgefahren bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Produkte nach bestem Wissen zu vermeiden. Arbeitssicherheit und Umweltschutz Gesetzliche Vorschriften und behördliche Auflagen im Hinblick auf die Produktion, die Kennzeichnung und das Inverkehrbringen von Klebstoffen verstehen die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. als Mindeststandard. Ressourcenschonende Verfahren und Produkte Die Vermeidung, Verminderung bzw. die Verwertung von Abfällen hat Vorrang vor der ordnungsgemäßen Deponierung oder Verbrennung. Die schonende Nutzung knapper Ressourcen wird stets weiterentwickelt. Die Gestaltung von Produktionsverfahren und Produkten erfolgt in diesem Sinne. Vorbild Natur Vor 150 Millionen Jahren waren die Soldaten primitiver Termitenstämme mit säbelartigen Kiefern ausgerüstet. 30 Millionen Jahre später trat über den Kieferzangen ein düsenähnliches Gebilde aus dem Kopf hervor. Die höchstentwickelte Form eines Termitenkopfes ist inzwischen stromlinienförmig: Eine einzige große Düse wächst aus dem Kopf. Eine Klebstoff-Düse. Viele Tiere und Pflanzen setzen Kleb- und Baustoffe ein, die mit unseren modernen eng verwandt sind. Termiten legen mit klebrigem Sekret nicht nur Angreifer lahm. Mit ihrem Speichel mischen sie auch ihr Baumaterial aus Erde, Holz und zerkautem Pflanzenmaterial an. Manche Arten errichten daraus bis zu sieben Meter hohe, betonartig feste Türme. Schwalben bauen ihre Nester aus einem Mörtel, den sie aus Erdkrumen und Speichel gewinnen. Bienenwachs verhält sich im Prinzip wie technische Schmelzklebstoffe. Es besteht aus langkettigen Molekülen, die bei der Körpertemperatur der Biene ineinander verhakt, aber gut beweglich sind – ohne Lösemittel ist das Wachs flüssig und formbar. Kühlt es ab, erstarrt das Gewirr aus Molekülketten – es wird fest. Die sperlingsgroßen Kleiber bauen verlassene Spechthöhlen für sich um, indem sie mit einer Mischung aus Lehm und Speichel den Eingang verkleinern. Die künstliche Wand hält sogar Marderkrallen stand.Feldwespen gewinnen ihren Nestklebstoff dadurch, dass sie Holzspäne fressen: Zunächst zerkleinern sie die Zellulosefasern mechanisch, dann durch ihr Verdauungssekret chemisch weiter. Der entstehende Zellulose-Brei ist dem Tapetenkleister ähnlich. Der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, fängt seine Nahrung mit Hilfe von Klebstoff-Tröpfchen, an denen Insekten hängenbleiben. Der Klebstoff hält die Beute zwar fest, härtet aber nicht aus – wie ein Haftkleber.. Bestimmte Muschel- und Krebsarten setzen sich mit Hilfe von Klebstoffen an Felsen oder Schiffsrümpfen fest. Diese Klebstoffe härten unter Wasser aus. In der pflanzlichen Gummimilch haben Dispersionskleber ihr natürliches Pendant. Große Moleküle unlöslicher klebender Stoffe werden in Wasser in der Schwebe gehalten. Entweicht das Wasser in das umgebende Material, fließen die Klebeteilchen zusammen und bilden einen festen, homogenen Film. Der Mensch, letztlich ja ebenfalls ein Stück Natur, hat solche Prinzipien nicht nur weiterentwickelt – er darf sich daneben auch ein paar ganz eigene, beispiellose Erfindungen zugute halten. Kontaktkleber etwa kennt die Tier- und Pflanzenwelt nicht. Technisches Wörterbuch Die BASF AG hat ein umfassendes Technisches Wörterbuch herausgegeben, welches Informationen von A bis Z in 11 Sprachen vorhält. Wir danken für die freundliche Nutzungs-Erlaubnis unter: http://www.basf.de/technicalterms Kennzahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Klebstoffindustrie,der wichtigsten Abnehmerbranchen sowie des allgemeinen wirtschaftlichen Umfeldes Die aktuellen Konjunktur-Charts 2004 als PDF Allgemeine Wirtschaftsdaten Entwicklung Deutschland Deutscher Automobilmarkt Wirtschaftwachstum Euro-Zone Entwicklung Industrie Gesamt Entwicklung des Euro Rohölpreis Ölproduzenten und Ölverbraucher Klebstoff Importe und Exporte Produktion von Klebstoffen in Deutschland EU – Industrielle Produktion Germany – Industrial Production France – Industrial Production Italy – Industrial Production Spain – Industrial Production UK – Industrial Production Turkey – Industrial Production Informationen rund um den Klebstoff! Forschung Die Klebtechnik leistet wesentliche Beiträge zur Entwicklung innovativer Produkte und bietet der Industrie branchenübergreifend in allen Bereichen die Voraussetzung für die Erschließung neuer zukunftsorientierter Märkte. Auch kleinen und mittelständischen Unternehmen wird durch Einsatz dieses Fügeverfahrens die Möglichkeit gegeben, sich ihrem Wettbewerb durch Schaffung innovativer Produkte zu stellen. Um die Vorteile der Klebtechnik im Vergleich zu anderen Fügeverfahren erfolgreich nutzen zu können, muß der gesamte Prozeß von der Produktplanung über die Qualitätssicherung bis hin zur Mitarbeiterqualifizierung sachgerecht umgesetzt werden. Dies läßt sich allerdings nur erreichen, wenn Forschung und Industrie eng zusammenarbeiten, so daß die Forschungsergebnisse zügig und unmittelbar in die Entwicklung innovativer Produkte und Produktionsprozesse einfließen können. Der Industrieverband Klebstoffe e.V. hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung zu fördern, um so den Einsatz der Klebtechnik in allen Bereichen zu verstärken. Die in der Rubrik "Links" aufgeführten F+E-Einrichtungen können zur Lösung Ihrer klebtechnischen Fragestellungen und Aufgaben einen wichtigen Beitrag leisten. Beim Kleben unterscheidet man zwischen physikalisch abbindenden Klebstoffen (ohne stoffliche Veränderung) und Kleben mit chemisch reagierenden Klebstoffen (Makromolekülbildung). Naßklebstoffe werden üblicherweise nur auf ein Fügeteil aufgetragen. Die Fügeteile werden sofort geklebt. Eine Haftung tritt erst ein, wenn das Lösungsmittel oder Wasser (als Trägersubstanz) verdunstet ist. Poröse Materialien (z.B. Papier, Pappe, Holz) begünstigen die Trocknung. Kontaktklebstoffe werden auf beide Fügeteile aufgetragen. Nach der Ablüftzeit werden die Fügeteile mit einem kurzen, hohen Anpressdruck zusammengefügt. Es tritt eine Soforthaftung ein, die eine schnelle Weiterbearbeitung/Nutzung des Werkstückes erlaubt (z.B. Fahrradflicken). Schmelzklebstoffe sind frei von Lösungsmitteln. Es sind keine Dosier- oder Mischvorgänge zu beachten. Der Schmelzklebstoff kann als Pulver, Granulat, Stift, Netz oder Folie durch Temperatureinwirkung in der Klebefuge aufgeschmolzen werden. Anwendung: Metalle, Leder, z.T. Kunststoffe, Aufbügeln vom Umleim Haftklebstoffe sind nicht-aushärtende Klebstoffe, die nach der Fertigstellung der Klebstoff-Masse (Synthese, Teilvernetzung, etc.) ihren chemischen Zustand (Zusammensetzung, Molekulargewicht und -verteilung) bis zum Zeitpunkt der Verklebung, während des Verklebungsvorgangs und in der Anwendung selber nicht verändern. Innerhalb der Anwendungstemperatur verfügen sie über eine permanente Oberflächenklebrigkeit (Tack). Diese Klebrigkeit ermöglicht die Verklebungen durch leichten Anpressdruck, ohne Zuführen von Energie und z.T. mehrmaliges Verkleben. Kräfte können spontan übertragen werden. Typisch für Haftklebstoffe ist ein dynamischer Adhäsionsaufbau, der je nach Haftklebstofftyp, Temperatur und Anpressdruck sowie -dauer wenige Minuten bis mehrere Tage betragen und zu einer unterschiedlich hohen Endfestigkeit führen kann. Die Eigenschaften einer Haftklebstoff-Klebung werden entscheidend durch das visko-elastische und -plastische Verformungsverhalten unter Last bestimmt, z.B. das Kriechen bei Langzeitbelastung. Haftklebstoff-Systeme bestehen meistens aus einem funktionalen Träger der ein- oder beidseitig mit einer Haftklebstoff-Masse ausgestattet ist, deren Form nicht auf Klebstoff-Filme, d.h. ein- oder doppelseitige Haftklebebänder, beschränkt sein muss. Ein funktionaler Träger dient u.a. der mechanischen Stabilität und Festigkeit der Klebstoff-Masse und kann innerhalb einer Klebung verschiedene Aufgaben, wie z.B. mechanische Dämpfung, den Ausgleich von unterschiedlichen Materialausdehnungen, thermische oder elektrische Isolation usw., übernehmen. Typische Materialien sind Papier, Polymerschäume, -folien, Metallfolien, Metall- und Kunststoffhalbzeuge. Prinzipiell können aber eine Vielzahl von technischen und natürlichen Materialien direkt oder mittels Transfer-Filmen zum Haftklebstoff-System aufgebaut werden. Transferklebebänder sind eine weitere Anwendungsform und bestehen aus trägerlosen Haftklebstoff-Filmen. Nach der Anwendungsart kann man folgende Produkttypen unterscheiden: wiederverklebbare Produkte: geringe Klebkraft, das Klebstoff-System wird beim Ablösen nicht beschädigt, z.B. Haftnotizzettel, Verschluss-Klebungen (z.B. bei Papiertaschentuch-Verpackungen), etc. lösbare Produkte: mittlere bis hohe Klebkraft, lassen sich rückstandsfrei entfernen, meistens einmaliger Gebrauch, Haken- und Poster-Befestigungssysteme, Wundpflaster und Transdermale Therapeutische Systeme (z.B. Nikotinpflaster), Aufkleber, Etiketten, selbstklebende Folien, Verpackungsbänder usw. permanent klebende Produkte: Klebkraft ist für semistrukturelle Anwendungen ausreichend, z.B. Außenspiegel, Schutzleisten, Dämpfungs-Versteifungselemente im Fahrzeugbau, Spiegelklebungen, Anwendungen im Fenster- und Fassadenbau, Mobiltelefone etc. oder selbstklebende Produkte, die beim Ablösen bewusst sichtbar verändert oder zerstört werden sollen, wie z.B. Typenschilder, TÜV-Plaketten etc. Historisch belegte Beiträge über das Zeitalter des Klebens Spätestens nach der Vertreibung aus dem Paradies suchte der Mensch einen Weg, die ihm aufgebürdete Arbeit leichter und rationeller zu gestalten. Er suchte - wenn auch vielleicht unbewusst - nach Klebstoff; denn was er auch fand, was er auch entwickelte, irgend etwas musste er immer miteinander verbinden, sei es durch einfaches Ineinanderfügen, durch Verzahnen, Nageln oder eben Kleben. Von allen Möglichkeiten schien ihm das Kleben die einfachste, schnellste und doch sicherste Methode zu sein; denn die Urbevölkerung benutzte bereits Naturklebstoffe, wie Blut, Eiweiß und Baumharz. Schon 4000 v. Chr. verwendeten die Mesopotamier Asphalt zu Bauzwecken, und rund 1000 Jahre später kannten die Sumerer das Herstellen von Leim aus tierischen Häuten. Sie nannten diesen Leim "SE.GIN". Etwa um 1500 v. Chr. nahmen die Ägypter tierische Leime für Furnierarbeiten. Zeuge davon ist eine Tafel Hautleim, die im Grab des Königs Tut-Anch-Amun - er lebte etwa um 1350 v. Chr. - gefunden wurde. In der Sammlung der Gesetze und religiösen Überlieferungen des nachbiblischen Judentums, dem Talmud, wird erwähnt, dass die Israelis der damaligen Zeit bereits Casein als Bindemittel für Pigmente benutzten. Schließlich aber behaupteten die Hellenen, dass Dädalus - Erbauer des Labyrinths von Kreta - der Erfinder des Leims gewesen sei. Fest steht, dass es im alten Griechenland bereits den Beruf des Leimsieders - Kellepsos - gab und das Wort "Kolla" (Leim) heute noch gebraucht wird. Die Römer nannten ihren Leim "Glutinum". Von der ersten Leimfabrik wird aus Holland berichtet; sie wurde dort 1690 gegründet, während das erste Patent auf einen Fischleim 1754 in England erteilt wurde. Den ersten gebrauchsfertigen Pflanzenleim erfand 1889 Ferdinand Sichel. Das Zeitalter der Klebstoffe auf Basis synthetisch hergestellter Rohstoffe begann aber erst 1909, als Baekeland ein Verfahren zur Phenolharz-Härtung zum Patent anmeldete. Der bis heute für die Klebstoffherstellung meist verwendete synthetische Rohstoff, das Polyvinylacetat, wurde 1914 von Rollett und Klatte patentiert; kommerzielle Bedeutung bekam es aber erst in den 20er Jahren. Seit 1919 kennen wir das Harnstoffharz, obwohl es für Leime erst eingesetzt werden konnte, als 1929 ein Verfahren zu deren Härtung entwickelt wurde. In den 30er Jahren erschienen Carboxymethyl- und Methylcellulose als Malerleime und Tapetenkleister auf dem Markt. 1931 publizierte Carothers seine Arbeiten zur Herstellung von Polychlorbutadien. Seine Marktbedeutung für Klebstoffe erlangte dieser Rohstoff ebenso wie die 1937 von Bayer patentierten Polyurethane durch Weiterentwicklungen in den 50er und 60er Jahren. Als 1960 die Produktion von anaeroben und Cyanacrylat-Klebstoffen aufgenommen wurde, gelang der Klebstoffindustrie ein entscheidender Durchbruch im Bereich der Metall- und Kunststoffverbindungen. "Nur" gut 6000 Jahre hat die Menschheit also gebraucht, um von den ersten Klebversuchen zur Perfektion der Klebtechnik von heute zu kommen. Dem "Lexikon der Steinzeit", Verfasser Emil Hoffmann, erschienen bei C.H. Beck, München, haben wir die folgenden Passagen entnommen: Holzteer Teergewinnung aus verschiedenen Holzarten wie Birke, Kiefer u.a. ist seit dem Paläölithikum bekannt. Die Verbrennung von herzreichen Hölzern bei gedrosselter Luftzufuhr läßt Holzkohlenteer herausschmelzen. Die Verklebung von Klingeneinsätzen bei Schäftungen, z.B. bei Speeren, Pfeilen und Messern, hielt selbst starken Beanspruchungen stand. In Königsaue in Sachsen-Anhalt wurde Holzteer als Schäftungsmittel gefunden, der auf 55 000 Jahre v.h. datiert wurde. Aber auch Birkensaft und Kiefernharz wurden zum Festkitten genommen. Bitumen Dieses Material wurde in Mesopotamien vor 7 000 Jahren als Bindemittel bei Bauwerken und später bei Mosaiken als Klebstoff verwendet. Harz Baumharze wurden direkt oder erwärmt als Klebstoff benutzt. Leim Unmittelbar in der Nähe des Berges von Sodom, am Westufer des Toten Meeres, wurde in einem Felsen am Wadi des Nachal Chemar, eine Höhle mit einem Vorrat schwarzer Substanz entdeckt, von der die Forscher zunächst annahmen, es sei Asphalt. Chemische Analysen ergaben aber Kollagen (ein Eiweiß, das sich in Knochen, Bindegewebe, Sehnen und Knorpel befindet). Eine Strukturanalyse des Fundmaterials unter dem Elektronenmikroskop lässt vermuten, dass es aus Tierhaut gewonnen war. Unklar blieb jedoch, auf welche Weise der Klebstoff hergestellt wurde. Verwendet wurde der Klebstoff als Schutzschicht auf Seilkörben, bestickten Stoffen sowie als Dekoration auf Schädeln Verstorbener. Als Schäftungsmittel diente er zum Verbinden verschiedener Geräte und Werkzeuge. Das Alter des Klebstoffes wird auf mehr als 8 000 Jahre datiert ("Die Welt", 19.11.97). Dem allumfassenden Werk von Eduardo Schindel-Bidinelli (Hrsg.) - "Kleben" - haben wir den folgenden Textauszug von Verfasser W. Brockmann, AWOK Universität Kaiserslautern/D, entnommen: Die Klebtechnik ist wahrscheinlich älter als das Löten, was durch Funde allerdings nicht belegt ist, da organische Werkstoffe, beispielsweise eben die Leime, den Lauf der Zeiten nicht überstanden haben oder besonders günstige Umstände brauchten, um es zu tun. Wir verfügen über eine Widderstatue aus Holz aus der Stadt Ur, die vor etwa 5 000 Jahren angefertigt worden ist und auf der eine Goldschicht sitzt, die mit Asphalt befestigt worden ist. Eine Leimtafel aus der Felskammer oberhalb des Totentempels der Hatchesput in Der-el-bahri in Ägypten, die man in den 20er Jahren unseres Jahrhunderts fand, war etwa 3 500 Jahre alt und zeigte gleiches Verhalten wie der Hautleim der 20er Jahre. Die viel zitierte Geschichte von Dädalus und Ikarus, die etwa auf 2 000 v. Chr. zu datieren ist, wollen wir hier nicht bemühen, vielmehr einen späteren Autor, nämlich Gaius Secundus Plinius den älteren, der 79 n. Chr. beim Vesuvausbruch in Pompeji umkam und kurz vorher sein berühmtes Buch zur Naturgeschichte geschrieben hatte. Darin berichtet er u.a. über die Türen des Tempels der Diana in Ephesus, den, wie wir alle auf der Schule gelernt haben, Herostratos angesteckt hatte, um unsterblich zu werden, was ihm ja auch gelang. Dieser Tempel war bis zum Jahre 324 v. Chr., d.h. 32 Jahre nach der Untat noch prächtiger wieder hergestellt worden und seine Türen waren zu der Zeit, als Plinius, der nachweisbar viel gereist ist, sie besichtigte - also ebenfalls schon wieder 400 Jahre alt. Plinius stellt fest, dass diese Türen "wie neu" waren, wobei er sorgfältigerweise vermerkt, "dass die Türflügel 4 Jahre in der Leimzwinge gestanden haben". Sorgfalt und Geduld lohnte sich also damals schon bei der Anwendung der Klebtechnik. Umweltleitlinien Zielsetzung Die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. verfolgen das Ziel, Produkte und Systeme zu entwickeln und zu vermarkten, die ihren Kunden einen besonderen Nutzen bieten. Dazu gehört die stete Verbesserung der Produktsicherheit, des Umwelt- und Gesundheitsschutzes sowie der Arbeitssicherheit. Die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. ermutigen ihre Lieferanten und Abnehmer, gleiche Umweltschutz- und Sicherheitsstandards anzustreben. Dialog Der Industrieverband Klebstoffe e.V. und seine Mitglieder führen und fördern auf nach innen und außen gerichteten Ebenen einen intensiven Dialog über Fragen und Probleme im Hinblick auf Arbeits-, Umwelt- und Verbraucherschutz. Sie informieren sachlich offen und dem Kenntnisstand nach umfassend. Verantwortung Als Mitglieder des Verbandes der Chemischen Industrie bekennen sich die im Industrieverband Klebstoffe e.V. organisierten Hersteller von Kleb- und Klebrohstoffen zu der Charter für die "Nachhaltige Entwicklung" (Sustainable Development) ebenso wie zu den Prinzipien des "Verantwortlichen Handelns" (Responsible Care ® ). Produktinformation Die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. verpflichten sich, verantwortungsbewusst über ihre Produkte und deren Eigenschaften zu informieren, um damit Gesundheitsrisiken und Umweltgefahren bei bestimmungsgemäßem Gebrauch der Produkte nach bestem Wissen zu vermeiden. Arbeitssicherheit und Umweltschutz Gesetzliche Vorschriften und behördliche Auflagen im Hinblick auf die Produktion, die Kennzeichnung und das Inverkehrbringen von Klebstoffen verstehen die Mitglieder des Industrieverband Klebstoffe e.V. als Mindeststandard. Ressourcenschonende Verfahren und Produkte Die Vermeidung, Verminderung bzw. die Verwertung von Abfällen hat Vorrang vor der ordnungsgemäßen Deponierung oder Verbrennung. Die schonende Nutzung knapper Ressourcen wird stets weiterentwickelt. Die Gestaltung von Produktionsverfahren und Produkten erfolgt in diesem Sinne. Vorbild Natur Vor 150 Millionen Jahren waren die Soldaten primitiver Termitenstämme mit säbelartigen Kiefern ausgerüstet. 30 Millionen Jahre später trat über den Kieferzangen ein düsenähnliches Gebilde aus dem Kopf hervor. Die höchstentwickelte Form eines Termitenkopfes ist inzwischen stromlinienförmig: Eine einzige große Düse wächst aus dem Kopf. Eine Klebstoff-Düse. Viele Tiere und Pflanzen setzen Kleb- und Baustoffe ein, die mit unseren modernen eng verwandt sind. Termiten legen mit klebrigem Sekret nicht nur Angreifer lahm. Mit ihrem Speichel mischen sie auch ihr Baumaterial aus Erde, Holz und zerkautem Pflanzenmaterial an. Manche Arten errichten daraus bis zu sieben Meter hohe, betonartig feste Türme. Schwalben bauen ihre Nester aus einem Mörtel, den sie aus Erdkrumen und Speichel gewinnen. Bienenwachs verhält sich im Prinzip wie technische Schmelzklebstoffe. Es besteht aus langkettigen Molekülen, die bei der Körpertemperatur der Biene ineinander verhakt, aber gut beweglich sind – ohne Lösemittel ist das Wachs flüssig und formbar. Kühlt es ab, erstarrt das Gewirr aus Molekülketten – es wird fest. Die sperlingsgroßen Kleiber bauen verlassene Spechthöhlen für sich um, indem sie mit einer Mischung aus Lehm und Speichel den Eingang verkleinern. Die künstliche Wand hält sogar Marderkrallen stand.Feldwespen gewinnen ihren Nestklebstoff dadurch, dass sie Holzspäne fressen: Zunächst zerkleinern sie die Zellulosefasern mechanisch, dann durch ihr Verdauungssekret chemisch weiter. Der entstehende Zellulose-Brei ist dem Tapetenkleister ähnlich. Der Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze, fängt seine Nahrung mit Hilfe von Klebstoff-Tröpfchen, an denen Insekten hängenbleiben. Der Klebstoff hält die Beute zwar fest, härtet aber nicht aus – wie ein Haftkleber.. Bestimmte Muschel- und Krebsarten setzen sich mit Hilfe von Klebstoffen an Felsen oder Schiffsrümpfen fest. Diese Klebstoffe härten unter Wasser aus. In der pflanzlichen Gummimilch haben Dispersionskleber ihr natürliches Pendant. Große Moleküle unlöslicher klebender Stoffe werden in Wasser in der Schwebe gehalten. Entweicht das Wasser in das umgebende Material, fließen die Klebeteilchen zusammen und bilden einen festen, homogenen Film. Der Mensch, letztlich ja ebenfalls ein Stück Natur, hat solche Prinzipien nicht nur weiterentwickelt – er darf sich daneben auch ein paar ganz eigene, beispiellose Erfindungen zugute halten. Kontaktkleber etwa kennt die Tier- und Pflanzenwelt nicht. Technisches Wörterbuch Die BASF AG hat ein umfassendes Technisches Wörterbuch herausgegeben, welches Informationen von A bis Z in 11 Sprachen vorhält. Wir danken für die freundliche Nutzungs-Erlaubnis unter: http://www.basf.de/technicalterms Die aktuellen Konjunktur-Charts 2004 als PDF Allgemeine Wirtschaftsdaten Entwicklung Deutschland Deutscher Automobilmarkt Wirtschaftwachstum Euro-Zone Entwicklung Industrie Gesamt Entwicklung des Euro Rohölpreis Ölproduzenten und Ölverbraucher Klebstoff Importe und Exporte Produktion von Klebstoffen in Deutschland EU – Industrielle Produktion Germany – Industrial Production France – Industrial Production Italy – Industrial Production Spain – Industrial Production UK – Industrial Production Turkey – Industrial Production Informationen rund um den Klebstoff! Forschung Die Klebtechnik leistet wesentliche Beiträge zur Entwicklung innovativer Produkte und bietet der Industrie branchenübergreifend in allen Bereichen die Voraussetzung für die Erschließung neuer zukunftsorientierter Märkte. Auch kleinen und mittelständischen Unternehmen wird durch Einsatz dieses Fügeverfahrens die Möglichkeit gegeben, sich ihrem Wettbewerb durch Schaffung innovativer Produkte zu stellen. Um die Vorteile der Klebtechnik im Vergleich zu anderen Fügeverfahren erfolgreich nutzen zu können, muß der gesamte Prozeß von der Produktplanung über die Qualitätssicherung bis hin zur Mitarbeiterqualifizierung sachgerecht umgesetzt werden. Dies läßt sich allerdings nur erreichen, wenn Forschung und Industrie eng zusammenarbeiten, so daß die Forschungsergebnisse zügig und unmittelbar in die Entwicklung innovativer Produkte und Produktionsprozesse einfließen können. Der Industrieverband Klebstoffe e.V. hat es sich u.a. zur Aufgabe gemacht, diese Entwicklung zu fördern, um so den Einsatz der Klebtechnik in allen Bereichen zu verstärken. Die in der Rubrik "Links" aufgeführten F+E-Einrichtungen können zur Lösung Ihrer klebtechnischen Fragestellungen und Aufgaben einen wichtigen Beitrag leisten. So klebt´s Dispersionsklebstoffe Sekundenklebstoffe Alleskleber Klebestifte Sie benötigen einen Realplayer zur Videobetrachtung! Dispersionsklebstoffe Wenn man z.B. zwei Holzteile miteinander verbinden will, eignet sich ein Dispersionsklebstoff hervorragend. Der besteht zu einem großen Teil aus Wasser. Der Klebstoff selbst ist ein Feststoff. Er wird (ähnlich wie Schmutzteilchen im Spülwasser) von Tensiden in einem Knäuel ("Micelle") im Wasser in der Schwebe gehalten. Wenn der Klebstoff aufgetragen wird, zieht das Wasser ins Holz. Dadurch brechen die Tensidkäfige auf und die fadenförmigen, "aufgeknäulten" (ziemlich langen) Klebstoffmoleküle "strecken" sich aus. Durch das heraus- ziehende Wasser schrumpft die Klebstofffuge insgesamt um die Hälfte. Die Klebstoffketten legen sich dadurch eng aneinander. Die Adhäsion an Holz klappt besonders gut, weil der Klebstoff so genannte "polare" Stellen aufweist. Die lagern sich wiederum bevorzugt an den polaren Gruppen der Cellulose an. Holz besteht zu einem großen Teil aus Cellulose. Wie funktionieren Dispersionsklebstoffe,... [Streamed Video] [Download] Sekundenklebstoffe Wenn es mit der Klebung besonders schnell gehen soll, sind Sekundenklebstoffe die erste Wahl. Der Klebstoff im Sekundenkleber wird erst während der Klebung aus kleinen Einzelteilchen zusammengebaut. Der Klebstoff besteht aus diesen kleinen Bauteilchen, die durch eine Säure vor dem Zusammengehen geschützt sind. Wenn die beiden Klebteile zusammengepresst werden, reichen Spuren von Luftfeuchtigkeit an den Oberflächen aus, um einige Säureteilchen zu neutralisieren. Das setzt eine Reaktion in Gang, in der aus kurzen Molekülbauteilen lange Klebstoffmoleküle werden. Diese wachsen von der Werkstoffoberfläche aus in die Mitte und hinein auf die andere Seite der Klebefuge. Wenn die Ketten eine gewisse Länge erreicht haben erhärten sie. .. Sekundenklebstoffe ... [Streamed Video] [Download] Alleskleber In den Allesklebern steckt derselbe Klebstoff wie im Holzleim - nämlich Polyvinylacetat. Die Ketten sind aber viel kürzer. 30% des Klebstoffs sind in 70% Lösemitteln gelöst; d.h. sie sind von den Lösemitteln vollständig ummantelt, so dass sie nicht aneinander kleben können. Wenn die Lösemittel verdampfen, zieht sich die Klebstofffuge stark zusammen. Die langen Molekülketten zusammen lagern sich aneinander und haften zusammen. .. und Alleskleber? [Streamed Video] [Download] Klebestifte Klebestifte sind sehr praktisch. Gerade im Büro kann man schnell und problemlos Papier kleben. In Klebestiften wirken verschiedene Klebstoffe - je nach Hersteller. Einer davon ist z.B. der Zungenbrecher "Polyvinylpyrrolidon". Ein anderer besteht aus teilweise abgebauter Stärke. Auch Stärke besteht aus langen Molekülketten, die daher eine Klebewirkung haben. Damit der Klebstoff überhaupt vom Stift auf das Papier gerieben werden kann, dürfen die Klebemoleküle sich nicht berühren. Dafür nutzt man einen Trick: Der Klebestift besteht zur Hälfte aus Wasser. Man erhitzt es und löst darin Seife (Natriumstearat) sowie Abbauprodukte von natürlicher Stärke. Beim Erkalten wird daraus "fast" ein Feststoff. Durch das Reiben des Stiftes wird der sehr zähflüssige Klebstoff besonders gut in die rauhe Oberfläche des Papiers hinein gedrückt. Das Wasser zieht ein. Insgesamt schrumpft die Klebstofffuge dadurch um die Hälfte. Die Klebewirkung ergibt sich aus der Haftung der polaren Gruppen zwischen Stärke und Papier sowie den langen verknäulten Ketten. Unseren besten Dank an... © Axel Bach, WDR Köln, Quarks & Co. 2000 www.quarks.de Weiterbildung Weiterbildung im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung (IFAM): Technikum im IFAM – Roboter zur rechnergesteuerten Applikation von Klebstoffen Mikrofertigung im IFAM – 12-achsige Nanorobotikanlage mit sub-µm Wiederholgenauigkeit Personalqualifizierung ist einer der wichtigsten Schlüssel für eine qualifizierte Markterweiterung der Klebstofftechnologie. Für die von der Industrie entwickelten und angebotenen Klebstoffsysteme, deren Auswahl und substratabgestimmte Applikation bedarf es qualifizierten Personals. Der Industrieverband Klebstoffe hat daher das Programm QME – Qualifizierte Markterweiterung – ins Leben gerufen, bei dem neben den Aspekten wie bspw. Expertenforen oder Seminaren die klebtechnische Ausbildung eine zentrale Rolle spielt. Im Rahmen dieses QME-Programms wurde das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) an den Industrieverband Klebstoffe assoziiert und es ist der Klebstoffindustrie damit gelungen, die besten Kompetenzen in Fragen der Aus- und Weiterbildung für sich zu gewinnen. Das IFAM hat den Status eines Kooperationspartners in Aus- und Weiterbildungsfragen, mit welchem der Verband gemeinsame Aktionen zur Bündelung der besten Kompetenzen durchführt. Die am IFAM angebotenen Weiterbildungskurse sind nicht nur interessant für Klebstoffanwender, sondern ebenfalls für Mitarbeiter der Klebstoffindustrie. Die Europäisierung und Internationalisierung der Ausbildungskurse ist der nächste Schritt, welcher in Form eines gemeinsamen Forschungsprojektes eingeleitet wurde. -------------------------------------------------------------------------------- Im Klebtechnischen Zentrum als akkreditierter Bildungsstätte werden betriebliche Mitarbeiter/ -innen zu • Klebpraktiker/ -innen, • Klebfachkräften • Klebfachingenieuren/-innen ausgebildet. Die Qualifizierungsmaßnahmen basieren auf europaweit harmonisierten Richtlinien. Die Kurse werden sowohl in Bremen als auch vor Ort im Betrieb von dem Referententeam der IFAM-Experten in deutscher oder englischer Sprache durchgeführt. Die DVS ®/EWF - Qualifikationszeugnisse sind europaweit anerkannt. Vom Industrieverband Klebstoffe (IVK) veröffentlichte Merkblätter Die Merkblätter können auf Anfrage auch gerne zur Verfügung gestellt werden (einfach eine mail an: info@klebstoffe.com) Klebstoffe für Lebensmittelverpackungen, (Die TKPV informiert ...), (pdf-file, 46 KB) Richtlinie für Flexmörtel, Definition und Einsatzbereiche (pdf-file - 481 KB) Kleben von Parkett, (TKB-1) (pdf-file - 677 KB) Kleben von Laminatböden, (TKB-2) (pdf-file - 294 KB) Kleben von Elastomer-Bodenbelägen, (TKB-3) (pdf-file - 36 KB) Kleben von Linoleum-Bodenbelägen, (TKB-4) (pdf-file - 29 KB) Kleben von Kork-Bodenbelägen, (TKB-5) (pdf-file - 36 KB) Spachtelzahnungen für Bodenbelag-, Parkett- und Fliesenarbeiten (TKB-6) (pdf-file - 415 KB) Kleben von PVC-Bodenbelägen, (TKB-7) (pdf-file - 53 KB) Beurteilen und Vorbereiten von Untergründen für Bodenbelag- und Parkettarbeiten (TKB-8) (pdf-file - 78 KB) Fehlverleimungen durch falsche Zeiteinschätzung, (TKH-1) (pdf-file - 90 KB) Prüfverfahren für die Wärmebeständigkeit, (TKH-2) (pdf-file - 12 KB) = Kommentar zu "WATT´91 / Prüfmethoden für Holzklebstoffe für nichttragende Bauteile ... Dispersions-Holzleime (TKH-3) (pdf-file - 39 KB) Klebung von ein- und mehrschichtigen Kartonagen WATT´91 / Prüfmethoden für Holzklebstoffe für nichttragende Bauteile, Bestimmung der Klebfestigkeit von Längsklebungen im Zugversuch in der Wärme Technische Beschreibung und Verarbeitung von zementären Boden-Spachtelmassen (befindet sich in Überarbeitung) Sicherer Umgang mit Dispersionsklebstoffen – Dispersionsklebstoffe im Sprühauftrag Klebstoffe – Papierrecycling Merkblattprojekte: Holzspanplatten als Untergrund für Bodenbelagsklebungen Des weiteren bietet der IVK an: Handbuch Klebtechnik 2004/2005 zum Preis von € 24,90 + Porto und Verpackung Detailliertes Informationsverzeichnis rund um den Klebstoff, Zusammensetzung des Verbandes und dessen Gremien, statistisches Zahlenmaterial, Prüf- und Forschungseinrichtungen, Mitgliedsfirmen mit Produktionsprofilen; kurz: ein Werk für alle Klebstoff-Lagen Pressespiegel / Halbjahresbericht rund um die Öffentlichkeitsarbeit des IVK, ohne Kosten Hier finden Sie Angaben zu Fachzeitschriften/Büchern zum Thema Klebstoff: Zeitschriften: 1. Fachzeitschrift COATING Verlag Coating Thomas & Co. Bankgasse 8 CH-9001 St. Gallen Fon:+41/(0)71/222 32 39 Fax: +41/(0)71/220 33 63 e-Mail: mail@coating.ch Internet: www.coating.ch 2. Adhäsion Kleben & Dichten Friedrich Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH Abraham-Lincoln-Straße 46 65189 Wiesbaden e-Mail: klebendichten@bertelsmann.de Internet: www.klebendichten.de 3. European Adhesives Technology (Allgemein) FMJ International Publications Ltd. Queensway House, 2 Queensway Redhill, Surrey RH1 1QS United Kingdom 4. OBJEKT (Bau) Objekt Verlag GmbH Joachimstraße 5 40545 Düsseldorf 5. Boden Wand Decke (Bau) Lobrecht Verlag Max Rauscher GmbH & Co. KG Postfach 14 54 86817 Bad Wörishofen 6. BTH (Bau) SN-Verlag Michael Steinert An der Alster 21 Hamburg Bücher/Publikationen: 1. Gerd Habenicht: "Kleben" Grundlagen - Technologie - Anwendungen ISBN-Nr: 3-540-15893-6 ISBN-Nr: 0-387-15893-6 2. Wilhelm Endlich: "Kleb- und Dichtstoffe in der modernen Technik" Vulkan-Verlag, Essen ISBN-Nr: 3-8027-2150-0 3. Rudolf Hinterwaldner (Herausgeber) Veranstalter: Lehrinstitut für Holzwirtschaft und Kunststofftechnik e.V., Rosenheim "Kleben, Leimen, Befestigen und Dichten im Hoch- und Tiefbau" (Sonderdokumentation) R. Hinterwaldner-Verlag, München ISBN-Nr: 3-927235-22-9 4. Eduardo Schindel-Bidinelli: "Strukturelles Kleben und Dichten" R. Hinterwaldner-Verlag, München ISBN-Nr: 3-927235-01-6 Hier finden Sie Angaben zu Fachzeitschriften/Büchern zum Thema Klebstoff: Sind Sie interessiert, einige Informationen, die wir Ihnen hier auf unseren Webseiten geben, in gebundener Form zu besitzen? Unser aktuelles "Handbuch Klebtechnik 2004/2005" ermöglicht schnelle und gezielte Informationen über die Leistungsfähigkeit und das Lieferspektrum der Klebstoffindustrie sowie das der wichtigsten Lieferanten von Applikationsgeräten. Die Kosten für dieses Buch betragen € 24,90 inkl. ges. MwSt., zzgl. Versand. Sie haben selbstverständlich die Möglichkeit, das Buch hier online zu bestellen. Es wird Ihnen dann mit Rechnung zugestellt. Hier stellen wir Ihnen Sonderdrucke des Industrieverband Klebstoffe e.V. aus diversen Publikationen zur Ansicht zur Verfügung. Hier finden Sie den Sonderdruck aus der P.M. 5/2001 " Marmor, Stein und Eisen bricht. Klebstoff nicht!" als pdf-file. Bitte beachten Sie, dass der download aufgrund der umfangreichen Datei (1,4 MB) einige Zeit dauern kann! Sie können diesen Sonderdruck bei Interesse auch gerne zum Preis von € 1,--/Exemplar bei uns bestellen! Richten Sie dazu Ihre Anfrage bitte an info@klebstoffe.com Zum betrachten der pdf-files benötigen Sie den Acrobat Reader, den Sie sich kostenlos downloaden können. Hier finden Sie die vom Technischen Ausschuss des Industrieverband Klebstoffe erarbeitete Informationsschrift Informationen zur Ersten Hilfe und Unfallbehandlung bei Verklebungen mit Cyanacrylat-Klebstoffen (Sekundenkleber) Stand: Februar 2000 Die Faltblätter werden bei Bedarf auch gerne von der Geschäftsstelle zur Verfügung gestellt. Hierzu senden Sie einfach eine mail an: info@klebstoffe.com Dieses Info-Blatt gibt es nun auch in Englisch als zum herunter laden. Es wird auch gerne auf Anfrage von der Geschäftsführung zur Verfügung gestellt. Hierzu senden Sie uns einfach eine e-Mail mit Ihrer Bestellung an: info@klebstoffe.com Zum betrachten der pdf-files benötigen Sie den Acrobat Reader, den Sie sich kostenlos downloaden können. Hier können Sie sich den Technischen Leitfaden "Ermittlungspflichten" (Branchenlösung gemäß TRGS 440) herunterladen. Leitfaden zur Prüfung des Einsatzes von Ersatzverfahren und Ersatzstoffen für Klebstoffe. Stand: Juni 2002 Zu diesem Leitfaden gehören Blankotabellen (1 Muster ist im Leitfaden enthalten), welche in Blöcken zusammengefasst sind. Bei Interesse senden wir Ihnen diese unter Erhebung einer Schutzgebühr von € 2,56/Block gerne zu. Hierzu senden Sie uns einfach eine e-Mail mit Ihrer Bestellung an: info@klebstoffe.com Hier finden Sie die vom Industrieverband Klebstoffe erarbeitete Verbraucherinformation Informationen zur Kennzeichnung von Produkten wie Klebstoffen gemäß Zubereitungsrichtlinie Stand: Juni 2001 Die Faltblätter sind nach Neuauflage nun wieder in großer Zahl vorhanden und werden bei Bedarf auch gerne von der Geschäftsstelle zur Verfügung gestellt. Schreiben Sie hierzu einfach eine kurze e-Mail an info@klebstoffe.com Hier finden Sie Informationen des Industrieverband Klebstoffe e.V. und anderen Institutionen, welche thematisch für Schulen und Universitäten für den Bereich Chemie konzipiert wurden! klebstoffe.WMV (Zur Ansicht benötigen Sie ihren Windows-mediaplayer) Gesamtzeit: 8:11 Min. „Warum klebt der Klebstoff?“ Hier stellen wir Ihnen die Vorlesung von Herrn Prof. Dr. Klaus Dilger, Institut für Füge- und Schweißtechnik der TU Braunschweig zum obigen Thema vor, welche er am 30. Oktober 2004 vor Kindern im Alter zwischen 8 und 12 Jahren anlässlich der „Kinder-Uni 04“ gehalten hat! Kleben - das Fügeverfahren des 21. Jahrhunderts Der hier angebotene Leitartikel stellt anschaulich die Vielfältigkeit der heutigen Verbindungstechniken dar. Die meisten Produkte des täglichen Lebens bestehen aus mehreren Teilen, häufig aus mehreren Materialien. Um diese Teile zusammen zu halten, sind in den letzten Jahrhunderten verschiedene Fügeverfahren wie Schrauben, Schweißen, Löten und Kleben entwickelt worden. Ohne diese Fügeverfahren wären viele Produkte des heutigen Lebens nicht vorstellbar. Folienserie Kleben/Klebstoffe: Eine Informationsserie des Fonds der Chemischen Industrie und des Industrieverband Klebstoffe e.V. Jährlich werden allein in Deutschland mehr als 500.000 Tonnen Klebstoff produziert und verbraucht - Tendenz steigend. Für die unterschiedlichsten Anwendungen bieten die Klebstoffhersteller über 25.000 verschiedene Produkte an - maßgeschneidert für (fast) jeden Zweck. Die Informationsserie "Kleben/Klebstoffe" wird Schulen und Bildstellen im Inland kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Begleitheft kann ebenfalls separat ohne Folien angefordert werden. Diese Serie ist auch auf CD-ROM erhältlich. Der Inhalt der Folienserie kann als pdf-file herunter geladen werden. Bitte beachten Sie, dass das Öffnen dieser Datei aufgrund des großen Datenumfangs einige Zeit dauern kann! Oder bestellen unter: info@klebstoffe.com Weitere Informationen/Veröffentlichungen des Fonds der Chemischen Industrie erhalten Sie unter: www.vci.de/fonds Educational Materials – Bonding/Adhesives: An information from the Fund of the Chemical Industry (VCI) and FEICA. In Germany, more than 500,000 tons/p.a. of adhesives are produced and consumed – with increasing tendency. For the most diverse applications adhesives manufacturers offer more than 25,000 different products – fitted for (nearly) every purpose. The textbook “Bonding/Adhesives” comes with a CD-ROM and is handed out to schools and rental centres throughout Europe free of charge. You can download the contents as a pdf-file or order a printed copy by sending an e-mail to: info@feica.com Please note that the copyright stays with the Fund of the Chemical Industry and FEICA, which means that every alteration has to be agreed with the before named associations. Referat Hier stellen wir Ihnen ein Referat zum Thema Klebstoff (Oberstufe) zur Verfügung, welches auf der Basis unseres Informationsmaterials zusammengestellt wurde. Das Referat wurde mit der Note 1 bewertet. Klebstoffversuche In Verbindung mit dem "Kölner Modell" fand in 2002 ein Chemie-Wettbewerb statt, an dem sich Schulen aus ganz Nordrhein-Westfalen beteiligt haben. Unter dem Motto "kleben - bärenstark" wurde den Schülern eine Reihe von Aufgaben gestellt mit dem Ziel, sie für das Thema Klebstoff zu sensibilisieren. Der Industrieverband Klebstoffe e.V. hat diesen Wettbewerb gerne unterstützt und zu den gestellten Fragen - wie nebenstehend nach zu lesen - Lösungsvorschläge zur Verfügung gestellt. Chemikalienpolitik REACH - Kernaussagen zur neuen europäischen Chemikalienpolitik REACH Key Statements concerning the new EU Chemicals Policy Verbände der Klebstoffindustrie Belgien DETIC Comité Professionnel BELCAM Square Marie Louise 49 BE - 1000 Bruxelles Dänemark Brancheforeningen for Lim og Fugemasser Norre Voldgade 48 DK - 1358 Kobenhavn K Spanien ASEFCA Asociación Expañola de Fabricantes de Colas y Adhesivos P.O. Box 2275 ES - 03080 Alicante Frankreich Syndicat Français des Colles et Adhésifs 42, Avenue Marceau FR -75008 Paris Finnland Kemianteollisuus RY Chemical Industry Federation P.O. Box 4 Eteläranta 10 FI - 00131 Helsinki Großbritannien BASA British Adhesives & Sealants Association 33, Fellowes Way Stevenage GB - Herts SG2 8BW Italien AVISA Associazione Nazionale Vernici Inchiostri Sigillanti e Adesivi Via Giovanni da Procida 11 IT - 20149 Milano Norwegen Maling og Lakkindustriens Forbund Adhesive Group P.O. Box 5487, Majorstuen NO - 0205 Oslo Niederlande Vereniging Nederlandse Lijmindustrie P.B. 418 NL - 2260 AK Leidschendam Österreich Vereinigung der österreichischen Klebstoffindustrie c/o Henkel Central Eastern Europe GmbH Erdbergstraße 29 AT - 1031 Wien Portugal Associação da Indústria e Comércio de Colas e Similares Avenida Guerra Junqueiro, 8, 2°-E PT - 1000 Lisboa Schweden Sveriges Limleverantörers Förening Swedish Adheisves & Sealants Association Storgatan 19 SE - 11485 Stockholm Slowenien Gospodarska Zbornica Slovenije Zdruzenje Kemijske in Gumarske Industrije Dimiceva 9 SI - 1504 Ljubljana Niederlande AFERA - Der europäische Verband der Klebebandherstellenden Industrie (NL) Andere nicht-europäische Verbände Adhesives & Sealants Council (USA) Adhesives Manufacturers Association (USA) Singapur der chemischen Industrie VCI - Verband der Chemischen Industrie Karlstraße 21 D-60329 Frankfurt Fon: +49/(0)69/2556-0 Fax: 2556-1471 Internet: vci@vci.de Verband der Lackindustrie e.V. Karlstraße 21 D-60329 Frankfurt Fon: +49/(0)69/2556-14 11 Fax: 2556-13 58 Bundesfachverband Medizinprodukte- industrie e.V. (BVMed) Hasengartenstraße 14c D-65189 Wiesbaden Fon: +49/(0)611/97 67 50 Fax: Deutsche Bauchemie e.V. Karlstraße 21 D-60329 Frankfurt Fon: +49/(0)69/2556-13 18 Fax: 25 16 09 Internet: www.deutsche-bauchemie.de Industrieverband Hygiene und Oberflächen- schutz für industrielle und institutionelle Anwendung e.V. (IHO) Ivo-Beucker-Straße 43 D-40237 Düsseldorf Fon: +49/(0)211/67 931-80 Fax: 67 931-88 Internet: www.iho.de Verband der Mineralfarbenindustrie e.V. Karlstraße 21 D-60329 Frankfurt Fon: +49/(0)69/2556-13 51 Fax: 25 30 87 EU-Institutionen Name: Internet: Europa-Server (European Institutions On-Line) www.europa.eu.int European Commission http://europa.eu.int/comm/index_de.htm EUROSTAT www.europa.eu.int/en/comm/eurostat/index.htm DG Enterprise http://europa.eu.int/comm/enterprise/index_de.htm Office for Official Publications of the European Communities http://europa.eu.int/comm/publications/index_de.htm Europarl - European Parliament Web-Server www.europarl.eu.int The Court of Justices of the European Communities www.europa.eu.int/cj/index.htm Andere internationale Organisationen Organisationen weltweit unter: www.feica.com/international.htm Zeitschriften und andere Veröffentlichungen Adhäsion Kleben & Dichten (DE) www.klebendichten.de PROCESS - Magazin für Chemie- und Pharmatechnik (DE) www.process.de Adhesives Age (USA) www.adhesivesage.com Adhesive Technology (UK) www.dmgworldmedia.com/publications/default.asp Pitture e Vernici European Coatings (IT) www.gbp.it Pianeta Colore (IT) www.pianetacolore.net Chemical Specialties (USA) www.chemicalspecialties.com Paper Film Foil Converter (USA) www.pffc-online.com European Chemical News www.reedchemicals.com Chemistry & Industry Magazine www.ci.mond.org Chemical Week www.chemweek.com Chemical Engineering www.che.com Chemical & Engineering News (American Chemical Society) www.pubs.acs.org Business to Business Portale http://www.weltdesklebens.de In Zusammenarbeit mit der FoGe, der Forschungsgemeinschaft für Verpackungs- und Lebensmitteltechnik e.V., ist die IVLV aktiv in den folgenden Bereichen: » Produktion und Verarbeitung von Verpackungs-materialien » Produktion von Verpackungsmaschinen » Verarbeitung von Lebensmitteln und » industrielle Verpackungen in verschiedenen Bereichen Die Informationen im ResinWeb können in chinesisch oder englisch abgerufen werden. Diese Plattform bietet Informationen über die meisten gebräuchlichen Harze wie Epoxid-, Phenol-, Amino- und Alkydharze. www.foodproductiondaily.com Diese Internet-Plattform ist spezialisiert auf die Lebensmittel Verarbeitungs- und Verpackungsindustrie. Sie ist heute eine der etabliertesten auf ihrem Gebiet. Ein Internet-Portal für die Polyurethanindustrie. Hier finden Sie alles über entsprechende Firmen, Jobs, Technologiezentren, Patentzentrum, Marktplatz sowie Berichte über Markt und Industrie. Institute und Forschungseinrichtungen Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft Institut für Holzphysik und mechanische Technologie des Holzes Leuschnerstraße 91 21031 Hamburg Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr. H. Thömen Tel. 040/73962-614 Fax 040/73962-480 E-Mail: thoemen@holz.uni-hamburg.de Deutsches Institut für Bautechnik Kolonnenstraße 30 l 10829 Berlin Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Einsfeld Tel. 030/78730-0 Fax 030/78730-320 E-Mail: dibt@dibt.de Fachhochschule Eberswalde Alfred-Möller-Straße 1 16225 Eberswalde Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr. F. W. Bröker Tel. 03334/65532 Fax 03334/65531 E-Mail: fbroeker@fh-eberswalde.de Fachhochschule München Studiengang "Verfahrenstechnik Papier-Kunststoff" / Klebstoffe und Veredelung Lothstraße 34 80335 München Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr. Knut Nitzl Tel. 089/1265-1526 Fax 089/1265-1502 E-Mail: nitzl@rz.fh-muenchen.de Fogra-Forschungsgesellschaft Druck e.V. Streitfeldstraße 19 81673 München Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr. H.-J. Falge Dipl.-Ing. (FH) P. Stadler Tel. 089/43182271 Fax 089/43182100 E-Mail: stadler@fogra.org Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Materialforschung Bereich Klebtechnik und Oberflächen Wiener Straße 12 28359 Bremen Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr. O.-D. Hennemann Prof. Dr. Andreas Groß Tel. 0421/2246-400 Fax 0421/2246-430 E-Mail: ktinfo@ifam.fhg.de Fraunhofer-Institut für Holzforschung Wilhelm-Klauditz-Institut, WKI Bienroder Weg 54E 38108 Braunschweig Leiter bzw. Ansprechpartner: Priv.-Doz. Dr. Rainer Marutzky Dr. Tunga Salthammer Tel. 0531/2155-0 Fax 0531/351587 E-Mail: info@wki.fhg.de IFF GmbH Gutenbergstr. 25 85748 Garching Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr. Christian Lammel Tel. 089/32 94 796-0 Fax 089/32 94 796-9 E-Mail: iff@klebtechnik.de Internet: www.klebtechnik.de Institut für Holzbiologie und Holztechnologie Der Georg-August-Universität Göttingen Lehrbereich Holzchemie u. -technologie Büsgenweg 4 37077 Göttingen Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Edmone Roffael Tel. 0551/39-3555 Fax 0551/39-3543 E-Mail: eroffae1@gwdg.de Internet: www.holz.uni-goettingen.de IWB-Anwenderzentrum Augsburg Beim Glaspalast 5 86153 Augsburg Leiter bzw. Ansprechpartner: Dipl.-Ing. T. Mosandl Tel. 0821/56883-42 Fax 0821/56883-50 E-Mail: thomas.mosandl@iwb.tum.de Naturwissenschaftliches und medizinisches Institut an der Universität Tübingen Markwiesenstraße 55 72770 Reutlingen Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr. B. Schröder Tel. 07121/51530-52 Fax 07121/51530-62 E-Mail: schröder@nmi.de NRW Technologie-Centrum Kleben TC-Kleben GmbH Carlstraße 50 52531 Übach-Palenburg Leiter bzw. Ansprechpartner: Dipl.-Ing. Julian Band Tel. 02451/971-200 Fax 02451/971-210 E-Mail: info@tc-kleben.de Papiertechnische Stiftung PTS Heßstraße 134 80797 München Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr. R. Wilken Tel. 089/1214680 Fax 089/1236592 E-Mail: r.wilken@ptspaper.de Prüf- und Forschungsinstitut der Schuhherstellung Hans-Sachs-Straße 2 66955 Pirmasens Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr.-Ing. Gerd-Georg Kwauka Tel. 06331/2490-0 Fax 06331/2490-60 E-Mail: info@pfi-ps.de Internet: www.pfi-ps.de IdM - Institut für dynamische Materialprüfung an der Universität Ulm Helmholtzstraße 20 89081 Ulm Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr. W. Pechhold Tel: 0731/50-2 39 91 Fax: 0731/50-2 39 92 E-Mail: wolfgang.pechhold@physik.uni-ulm.de Studiengesellschaft Stahlanwendung e.V. Sohnstraße 65 40237 Düsseldorf Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr.-Ing. Franz-Josef Floßdorf Tel. 0211/6707-856 Fax 0211/6707-840 E-Mail: stud.ges@stahlforschung.de TU Berlin Fügetechnik/Beschichtungstechnik Straße des 17. Juni 135, Sekr. EB5 10623 Berlin Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Dr. h. c. Lutz Dorn Tel. 030/314-22854 Fax 030/314-23121 E-Mail: ludoidae@mailszrz.zrz.tu-berlin.de TU Dresden Institut für Produktionstechnik Professur Fügetechnik 01062 Dresden Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. Horst Kleinert Tel. 0351/463-32904 Fax 0351/463-37249 E-Mail: kleinert@mciron.mw.tu-dresden.de Universität Kaiserlautern Arbeitsgruppe für Werkstoff- u. Oberflächentechnik AWOK Erwin-Schrödinger-Straße 67653 Kaiserlautern Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Walter Brockmann Tel. 0631/205-4065 Fax 0631/205-3908 E-Mail: brockmann@mv.uni-kl.de Universität Kassel Institut für Werkstofftechnik Mönchebergstraße 3 34125 Kassel Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Michael Schlimmer Dipl.-Ing. J. Häberle Tel. 0561/804-3670 Fax 0561/804-3672 E-Mail: schlimmer@hrz.uni-kassel.de Reiling@hrz.uni-kassel.de Universität Paderborn Laboratorium für Werkstoff- u. Fügetechnik Pohlweg 47-49 33098 Paderborn Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Ortwin Hahn Dr.-Ing. Andrea Kaimann Tel: 05251/60-3031 u. –3035 Fax:05251/60-3239 E-Mail: jmescl@lwf.uni-paderborn.de IFT - Institut für Fenstertechnik Theodor-Gietl-Straße 7-9 83026 Rosenheim Leiter bzw.Ansprechpartner: Prof. Schmidt Herr Laurich Tel: 08031/261-0 Fax:08031/261-290 E-Mail: info@ift-rosenheim.de FH Gelsenkirchen Abt. Recklinghausen FB Angewandte Naturwissenschaften> Labor f. org. Chemie u. Polymere> August-Schmidt-Ring 10> 45665> Recklinghausen Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus-Uwe Koch Tel: 02361/915 456> Fax: 02361/915 751 E-Mail: klaus-uwe.koch@fh-gelsenkirchen>.de Institut für Polymerforschung Dresden e.V. Hohe Straße 6 01069 Dresden Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr.rer.nat. Rüdiger Häßler Tel: 0351/4658316 Fax:0351/4658284 E-Mail: rhaesz@ipfdd.de ofi - Institut für Klebetechnik Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik Franz-Grill-Straße 5, Arsenal, Objekt 213 A-1030 Wien Leiter bzw. Ansprechpartner: Dr. Werner Preusser Tel: +43/1/7981601-780 Fax:+43/1/7981601-8 E-Mail: werner.preusser@ofi.co.a ihd - Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH eph - Entwicklungs- u. Prüflabor Holztechnologie GmbH Zellescher Weg 24 01217 Dresden Leiter bzw. Ansprechpartner: Steffen Tobisch Tel: 0351/4662-0 Fax:0351/4662-211 E-Mail: info@ihd-dresden.de Internet: www.ihd-dresden.de RWTH Aachen Lehrstuhl für Schweißtechnik und Fügetechnik Pontstraße 49 52062 Aachen Leiter bzw. Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Ulrich Dilthey Tel: 0241/80-938 70 Fax: 0241/80-92 170 E-Mail: office@isf.rwth-aachen.de Allgemeine Adressen Allgemeine Adressen Link zum Verzeichnis von Klebstofffirmen www.weltdesklebens.de Rohstoff-Info-Service / Newsletter Technisches Wörterbuch Die BASF AG hat ein umfassendes Technisches Wörterbuch herausgegeben, welches Informationen von A bis Z in 11 Sprachen vorhält. Wir danken für die freundliche Nutzungs-Erlaubnis unter: http://www.basf.de/technicalterms Industrieverband Klebstoffe e.V. Ivo-Beucker-Straße 43 40237 Düsseldorf Tel.: +49-211-67931-10 Fax: +49-211-67931-88 Email: Internet: www.klebstoffe.com Hauptgeschäftsführer: Ansgar van Halteren Registergericht: Amtsgericht Düsseldorf Registernummer: VR 37 10 Programmierung, Pflege und Hosting: Synectico GmbH IT-Lösungen Höffgeshofweg 12 47807 Krefeld Tel.:: +49-2151 93 149- 0 Fax: +49-2151 93 149- 10 Sitz der Gesellschaft: Krefeld Amtsgericht Krefeld: HRB 10297 Steuernur.: 117/5835/2183 Email: Internet: http://www.synectico.de Industrieverband Klebstoffe e.V. Postfach 23 01 69, D-40087 Düsseldorf Ivo-Beucker-Str. 43, D-40237 Düsseldorf Tel.: +49-211-67931-10 Fax: +49-211-67931-88 </p> <script type="text/javascript"> var gaJsHost = (("https:" == document.location.protocol) ? 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